2020 wechselte der Ex-Motorradrennfahrer von Certina zu Rado. Die Marke mit den kratzfesten Gehäusen aus Keramik macht durch Kollaborationen mit Designern wie Alfredo Häberli und Konstantin Grcic auf sich aufmerksam.
Seit seinem Antritt als CEO 2021 hat er die Marke auf höchste Exklusivität in Form von Einzelanfertigungen mit Durchschnittspreisen von einer halben Million getrimmt. Die jährliche Produktion liegt bei rund 50 Stück.
Comar übernahm im Juni 2021 die Leitung der Uhren- und Schmuckmarke Piaget. Davor war er CEO beim Juwelier Ripossi. Nun soll er bei Piaget das lukrative Schmuckgeschäft weiterentwickeln.
Nach 20 Jahren bei verschiedenen Richemont-Brands wechselte er 2024 zu LVMH und wurde CEO von Zenith. Er gilt als Verkaufs- und Marktspezialist, weniger als visionärer Produktentwickler.
Sie war von 2018 bis 2024 CEO von Jaeger-LeCoultre und übernahm im September 2024 von Nicolas Bos die Verantwortung für die schöne Marke Van Cleef & Arpels.
Goasglas ist eine Senkrechtstarterin. Sie fing 2018 bei TAG Heuer als VP Digital & Client Experience an und stieg kurz darauf zum Managing Director TAG Heuer Asia Pacific auf und 2023 zur Präsidentin von TAG Heuer Americas. Davor war sie unter anderem bei Sephora, L’Oréal und The Kooples.
Sie war von 2018 bis 2024 CEO von Jaeger-LeCoultre und übernahm im September 2024 von Nicolas Bos die Verantwortung für die schöne Marke Van Cleef & Arpels.
Er löste 2017 Georges Kern ab, als dieser den Konzern verliess. Legt den Fokus auf Technik und Engineering und Ikonen wie die Ingenieur und die Big Pilot.
Er kehrte 2024 von Baume & Mercier zu Roger Dubuis zurück, der Marke mit dem Fokus auf Haute Horlogerie in futuristischem Gewand.
Der gebürtige Österreicher ist seit 2025 im Amt und seit 2008 für die Swatch Group tätig, zuletzt als Vice President Sales von Glashütte Original.
War von 2017 bis 2025 Head of Specialist Watchmakers, wo er die Distribution der klassischen Uhrenmanufakturen des Konzerns leitete, eine Stelle, die nach seinem Wechsel zu Panerai nicht neu besetzt wurde. Er arbeitet seit 1992 für Richemont.
Ginocchio ist seit 2000 bei der Swatch Group, war in verschiedenen Funktionen. Seit Oktober 2025 ist sie CEO von Hamilton.
Linder trägt bei der Swatch Group gleich zwei Hüte. Einerseits ist er CEO von Mido, der Marke mit der Designikone Commander, anderseits von Union Glashütte, der kleinen Schwester von Glashütte Original.
Nach dem Verkauf von Girard-Perregaux und Ulysse Nardin 2022 bleibt dem Konzern im Bereich Uhren nur noch Gucci.
Der Italiener ersetzte im November 2024 Nicolas Baretzki. In der Vergangenheit hatte Sarné für so unterschiedliche Unternehmen wie Veuve Clicquot, TAG Heuer und Stuart Weitzman gearbeitet. Die Uhrensparte der Maison führt seit 2021 Laurent Lecamp.
Bevor er im Oktober 2024 CEO wurde, war er 20 Jahre für Omega in der Produktentwicklung tätig. Dank Abschluss an der Ecole d’Ingénieurs HES Le Locle hat er ein profundes Verständnis für Uhrentechnik und Materialkunde. Zwei Fähigkeiten, die bei der Wiederbelebung von Breguet eine grosse Rolle spielen.
Der jüngste Sohn von Bernard Arnault ist seit 2022 Chef der Uhrenmarke Louis Vuitton. Als Uhrenenthusiast kann er mit der Genfer Fabrique du Temps, die zum Konzern gehört, seine Passion ausleben. Davon profitieren auch die beiden Haute-Horlogerie-Marken Daniel Roth und Gérald Genta, die Arnault wiederbelebt hat.
Diesen Job übernahm er 2025 von Frédéric Arnault, der CEO von Loro Piana wurde. Nun rapportierten die CEOs von Hublot, TAG Heuer und Zenith an Babin, im Hauptamt CEO von Bulgari. Er geht im Sommer in Rente. Bei Bulgari folgt Laura Burdese, bei LVMH Watches Jean Arnault.
Im Januar 2025 kehrte er zur Marke zurück, die er von 2002 bis 2013 schon einmal geleitet hatte. Dafür gab er seinen Posten als CEO des Richemont-Konzerns auf. Das Gerücht, dass er die Marke mit einem Management Buy-out aus dem Konzern herauslösen will, hält sich hartnäckig.
Der Unternehmer aus Südafrika hält rund 10 Prozent am Kapital des börsenkotierten Konzerns mit Sitz in Genf sowie 51 Prozent der Stimmen. Ferner ist er Verwaltungsratspräsident der Holding Remgro, zu der die Hirslanden-Kliniken gehören.
Er übernahm den Posten von Antoine Pin, als dieser 2024 zu TAG Heuer wechselte. Davor verantwortete Brinbaum das Parfumgeschäft der Marke.
Er ist ein prominentes Beispiel, wie Karrieren in der Uhrenindustrie verlaufen können. Startete 1997 bei Raymond Weil, wechselte 2000 zu Vacheron Constantin, der er 17 Jahre treu blieb. 2017 kam er zu Zenith und verlieh der Nischenmarke neuen Glanz. 2024 wurde er CEO von TAG Heuer, Monate später CEO bei Hublot.
Perves kam 2016 als Marketingchef zu Vacheron Constantin, wurde 2021 CCO, und im Januar 2025 übernahm er von Louis Ferla die CEO-Position.
Er war von 2017 bis 2024 CEO von Vacheron Constantin und folgte 2024 auf Cyrille Vigneron, den Mastermind des heutigen Cartier-Erfolgs.
Der Sohn von Nayla Hayek ist Präsident von Blancpain, Breguet und Jaquet Droz. Operativ leitet er die Marke Blancpain.
Er kam im Februar 2025 von IWC zu Girard-Perregaux, um die Marke, die in den vergangenen Jahren stark von ihrem einstigen Glanz eingebüsst hat, wieder auf Kurs zu bringen.
Ihn hat Pinault dem Erzkonkurrenten Arnault abgejagt: Von Louis Vuitton kommend, führt er nun seit 2021 die Gucci-Schmuck- und -Uhrendivision.
Die Schwester von Nick ist seit 2013 CEO von Harry Winston. Sie tritt lediglich an der Generalversammlung in Erscheinung.
Er dirigiert den Konzern mit 6,3 Milliarden Franken Umsatz (2025), 16 Uhrenmarken und zahlreichen Zulieferbetrieben, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken.
Nicolas Beau kam von Chanel und wurde 2021 Chef der Uhrendivision von Tiffany. Sein Auftrag: die Marke nach einem Dornröschenschlaf und Streitigkeiten mit der Swatch Group als Uhrenhersteller aufzuwecken und neu zu beleben.
Seit 1992 bei Richemont, wurde Bos 2013 CEO von Van Cleef & Arpels und am 1. Juni 2024 Konzernchef.
Er übernahm die Führung von Frederique Constant und Alpina vom Gründerpaar Aletta und Peter Stas. Seine Philosophie des Accessible Luxury funktioniert für beide Marken gleichermassen. Die Manufaktur fertigt die Werke in Plan-les-Ouates selbst.
Bevor er 2024 die oberste Verantwortung für gleich beide Marken übernahm, war er deren Vice President of Sales. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung im internationalen Marketing und Vertrieb in der Uhren‑ und Luxusgüterbranche, war unter anderem bei TAG Heuer, Ebel, Movado, Harry Winston und im MCH‑Konzern.
Er ersetzte im Sommer 2025 Matthias Breschan, der im Juli 2020 auf Walter von Känel gefolgt war. Aoun ist seit 2005 im Konzern und seit 2007 bei Longines.
Er machte 2022 einen Management Buy-out und löste die Marken Ulysse Nardin und Girard-Perregaux aus dem Kering-Konzern.
Pruniaux kam von Apple in Kalifornien und baute Ulysse Nardin zu einer Hightech-Uhrenmarke mit futuristischen Designs um. Schwerpunkte sind innovative Materialien, besonders Silizium.
Er arbeitet seit 2024 am Revival der 1737 gegründeten Marke, die in Indien sehr bekannt ist. Dem riesigen Land gilt daher zunächst Hoffmanns Fokus, bevor er sich die ganze Welt vornehmen will.
Seit 2016 führt er die bekannteste und umsatzstärkste Marke der Gruppe, die immer wieder mit technischen Innovationen, Auftritten in Filmen sowie Messtechnik an den Olympischen Spielen auf sich aufmerksam macht.
Der Deutsche ist seit 1997 bei der Swatch Group, hat da auch seine Uhrmacherausbildung absolviert. Glashütte Original lenkt er seit 2018.
Der Franzose ist seit 2020 im Konzern und der Boss der Bosse von Bulgari, Chaumet, Fred, Hublot, Repossi, TAG Heuer, Tiffany & Co. und Zenith. Davor war er CEO von Yves Rocher, einem ebenfalls familiendominierten Konzern.
Er kam 2020 von Hamilton zu Tissot, wo er mit der Einführung der PRX ins Schwarze traf. Mit dem 2025 lancierten solarbetriebenen Modell PRC 100 Solar erinnert er daran, dass Tissot eine der Plattformen für elektronische Innovationen der Swatch Group ist.
Der japanische Konzern mit 12’500 Mitarbeitenden ist spezialisiert auf Mikrotechnologie – und damit prädestiniert für die Uhrmacherei. In der Schweiz hat Sako vier Luxusmarken akquiriert plus den Werkhersteller La Joux-Perret.
Der vormalige Chef von Hamilton ersetzt Alain Villard, der sich im vergangenen Herbst für eine einjährige Auszeit verabschiedet hat.
Der Verkauf der Richemont-Marke an Damiani soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein. Bis dahin ist noch nicht bekannt, wer die Marke dereinst führen soll. Gewettet wird auf Jerôme Favier, 1970, Ex-Richemont-Manager und CEO der Damiani Group.
Der gelernte Automechaniker, dannzumal leitend in Vertrieb und Marketing bei BMW, ist seit 2011 in charge – und inzwischen einer der dienstältesten CEOs im Richemont-Konzern.
Dem indischen Uhrenzulieferer gehören unter anderem der grösste indische Uhrenhändler Ethos und die Silvercity Brands mit Sitz in Grenchen, ihrerseits Besitzerin von Favre Leuba.