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Von Patek Philippe, Bulgari, TAG Heuer & Co.

Vorhang auf für 20 Neuheiten von der Watches and Wonders

In Genf präsentieren Uhrenmarken atemberaubende Neuheiten. Von fliegenden Tourbillons bis zu leuchtender Keramik – die Innovationen faszinieren.

Iris Kuhn Spogat
Iris Kuhn-Spogat,

Pierre-André Schmitt

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Jedes Jahr aufs Neue wird Genf mit der Watches and Wonders zum Zentrum des uhrmacherischen Ökosystems. Pierre Albouy / Keastone / Watch & Wonders Geneva

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Die Watches and Wonders Geneva hat begonnen – und für einige Tage wird Genf zum Nabel der Uhrenwelt. Aus der Vielzahl an Neuheiten, die jetzt in der Palexpo vorgestellt werden, präsentieren wir hier eine erste Selektion von Zeitmessern, die uns spontan gecatcht haben.
Der Bogen spannt sich weit: von uhrmacherischen Höhenflügen bis zu überraschend zugänglichen Entwürfen. Viel Vergnügen!

Wer nicht wagt ...

1. Vacheron Constantin

Mit der neuen Vacheron Constantin Overseas Ultra-Thin treibt Vacheron Constantin die eigene Tradition ultraflacher Werke auf die Spitze. Sieben Jahre Entwicklungszeit stecken im neuen Kaliber 2550 – ein Aufwand, der zeigt, wie schwierig es ist, die Höhe zu reduzieren, ohne Kraft und Gangstabilität zu verlieren. Das kompakte Automatikwerk ist winzige 2,4 mm hoch und schafft 80 h Gangreserve. Möglich wird das durch einen Mikrorotor und ein neu konstruiertes Doppel-Federhaus. Die Uhr selbst hat einen Durchmesser von 39,5 mm bei einer Höhe von 7,35 mm. Sie ist die flachste Overseas aller Zeiten und debütiert in Platin. Limitiert auf 255 Stück.
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Partner-Inhalte

Gehäuse: 39,5 mm, Platin
Werk: Kaliber 2550
Preis: 98’000 Fr.

2. IWC Schaffhausen

2023 erstmals am Handgelenk von Lewis Hamilton gesichtet, ist sie nun bereit für die Serie. Hamilton, siebenfacher Formel-1-Weltmeister und langjähriger Markenbotschafter von IWC Schaffhausen, trug damals einen frühen Prototypen, eine Big Pilot, die leuchtete, als hätte sie in Superluminova gebadet. Nun bringt IWC das Leuchtspiel mit der Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume auf den Markt. Sie ist eine Uhr mit zwei Gesichtern – tagsüber technisch kühl weiss, nachts vollständig leuchtend. Die proprietäre Keramik mit integrierten Leuchtpigmenten trifft auf den ewigen Kalender nach Kurt Klaus. Limitiert auf 250 Stück – und ein inspirierender und eindrücklicher Beweis dafür, wie sich Materialforschung und klassische Uhrmacherei heute verbinden lassen.
Gehäuse: 46,5 mm, Ceralume (weisse Leuchtkeramik), Werk: IWC Manufakturkaliber 52616; Preis: 65’000 Fr.
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Gehäuse: 46,5 mm, Ceralume (weisse Leuchtkeramik), Werk: IWC Manufakturkaliber 52616; Preis: 65’000 Fr.
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Gehäuse: 46,5 mm, Ceralume (weisse Leuchtkeramik)
Werk: IWC Manufakturkaliber 52616
Preis: 65’000 Fr.

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3. TAG Heuer

Man erkennt in der Uhr sofort das ikonische Monaco-Modell – inklusive der links platzierten Krone wie beim Urmodell von 1969. Und doch irritiert etwas zunächst – ein sehr ungewöhnlicher Blick auf das Werk. Tatsächlich hat die spezielle Optik mit Technik zu tun, eine umgekehrte Werkarchitektur macht Federhaus, Räderwerk und Hemmung von der Zifferblattseite her sichtbar. Generell verspricht TAG Heuer für die Uhr nicht weniger als eine «Chronographen-Revolution», mit viel technischer Innovation. Dazu zählen ein Chronographen-Mechanismus, der praktisch ohne klassische Hebel und Federn für Start, Stopp und Nullstellung auskommt, eine Karbon-Spirale mit hoher Magnetresistenz sowie ein Hochfrequenzwerk mit 5 Hertz und 70 h Gangreserve. PAS
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Gehäuse: 40 mm, Titan
Werk: Schnellschwinger-Kaliber
Gangautonomie: 70 h
Preis: 25’000 Euro
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100 Jahre Rolex Oyster Perpetual

An der Watches and Wonders 2026 legt der Branchenprimus zum Jubiläum vier neue Modelle auf. Lesen Sie hier.

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4. Arnold & Son

Wenn Schwarz Tiefe bekommt: Die Ultrathin Tourbillon Onyx von Arnold & Son verbindet ein 41,5-mm-Gehäuse in Platin mit einem Zifferblatt aus massivem Onyx – teils matt satiniert. Bei 6 Uhr schwebt das fliegende Tourbillon, getragen vom nur 2,97 mm flachen Kaliber A&S8300. Die Kombination aus extremer Schlankheit und 100 h Gangreserve ist eine eindrückliche Demonstration uhrmacherischer Finesse. Limitiert auf acht Stück. Preis: 85’400 Fr.
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Gehäuse: 41,5 mm, Platin
Kaliber: A&S8300, Handaufzug, 100 h Gangreserve
Preis: 85’400 Fr.

Spiel mit der Zeit

5. Patek Philippe

Vom Grossmeister der Komplikation, also von Patek Philippe, stammt diese Weltzeituhr mit der Referenz 7129J. Die an der Watches and Wonders präsentierte Uhr im 36-mm-Gehäuse ist jetzt das jüngste Exemplar einer Heure Universelle bei Patek Philippe – erstmals kommt sie in der Kombination Gelbgold mit karminrotem Zifferblatt und ungefasster Lünette daher. Die Ortszeit der auf 12 Uhr gestellten Zeitzone einer Stadt wird durch gelbgoldene Zeiger im «Diamant»-Stil angezeigt. Auf der äusseren Scheibe sind die Namen von 24 Städten aufgedruckt, die 24-Stunden-Scheibe weiter innen dient als Tag-Nacht-Anzeige. PAS

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Legende: Gehäuse: 36 mm, Gelbgold
Werk: Automatik-Kaliber 240 HU
Gangautonomie: 48 h
Preis: 46’000 Fr.

6. Parmigiani Fleurier

Mit der Parmigiani Fleurier Tonda PF Chronograph Mystérieux treibt Parmigiani Fleurier eine Idee auf die Spitze, die Guido Terreni seit seinem Antritt verfolgt: Komplikationen sollen nicht dominieren, sondern sich zurücknehmen. Der Chronograph, traditionell eine demonstrative Disziplin, wird hier neu gedacht. Im Ruhezustand zeigt sich die Uhr als ruhige Drei-Zeiger-Tonda. Erst auf Knopfdruck entfaltet sich die Funktion – grossflächig, ohne Totalisatoren, dann verschwindet sie wieder spurlos.
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Gehäuse: 40 mm, Edelstahl
Werk: PF053
Preis: 36’900 Fr.

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7. Grand Seiko

Mit der neuen Grand Seiko Spring Drive U.F.A. Ushio 300 Diver zeigt Grand Seiko, wie konsequent die eigene Philosophie auch im sportlichen Bereich umgesetzt wird. Präzision, Ablesbarkeit und formale Klarheit sind keine Schlagworte, sondern die konstruktiven Leitlinien. Im Inneren arbeitet das neue Spring-Drive-Kaliber 9RB1, das mit einer jährlichen Abweichung von ±20 Sekunden zu den präzisesten mechanisch angetriebenen Uhrwerken überhaupt zählt. Gleichzeitig bleibt die Uhr überraschend kompakt: 40,8 mm Durchmesser machen sie zur bislang kleinsten Taucheruhr der Marke. Typisch Grand Seiko ist dabei das Zusammenspiel aus Technik und Gestaltung. Das «Ushio»-Zifferblatt, inspiriert von den Gezeiten, bringt etwas Bewegtes ins Spiel, ohne die Ablesbarkeit zu stören. Und High-Intensity-Titanium sorgt für Robustheit bei geringem Gewicht.
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Gehäuse: 40,8 mm, High-Intensity-Titanium
Werk: 9RB1
Preis: 12’500 Fr.

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Von früher für heute

8. Oris

1966 brachte Oris das Kaliber 645 heraus – ein automatisches Inhouse-Werk mit Schweizer Ankerhemmung. Es wurde erstmals in der Oris Star verbaut. Sechzig Jahre später taucht die Oris Star wieder auf. Äusserlich sieht sie mit 35 mm Durchmesser und der Zifferblattgestaltung wie das Original aus. Im Inneren arbeitet heute Kaliber 733 mit 41 h Gangreserve.
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Gehäuse: 35 mm, Edelstahl
Werk: 733
Preis: 1800 Fr.

9. Universal Genève

Universal Genève kehrt nach Jahrzehnten im Tiefschlaf zurück und zwar big time: Am 10. April wurden gleich 44 Referenzen, unterteilt in sechs verschiedene Kategorien, aufgelegt. Zentral bei diesem Revival: Die Polerouter. Mit ihr kehrt nicht nur ein Modell zurück, sondern ein Kapitel Uhrengeschichte: Es ist die Uhr, mit der Gérald Genta in den 1950ern seinen Durchbruch feierte. Ursprünglich für Polarflüge entworfen, bleibt das Revival-Modell – hier in Edelstahl mit braunem Zifferblatt aus dem Hartstein namens Ochsenauge – dem charakteristischen Fadenkreuz, den gedrehten Bandanstössen und der Geometrie zwar sehr treu, wirkt aber dennoch wie von heute und nicht wie von gestern. Im Inneren arbeitet ein modernes Mikrorotor-Kaliber mit 72 h Gangreserve.

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Gehäuse: 41 mm, Edelstahl
Werk: Universal Genève Manufacture Caliber UG-110
Preis: 20’500 Fr.

10. Raymond Weil

Die unabhängige Genfer Uhrenmarke wird 50. Gefeiert wird das mit The Fifty, einer auf 50 Exemplare limitierten Edition. Die Uhren tragen Geschichte in sich: Im 37-mm-Gehäuse aus Edelstahl mit Lünette aus Weissgold steckt das Chronographenwerk Valjoux 23-6 von 1976. Jedes ist vollständig restauriert und von Hand veredelt. Das gilt auch für das vierteilige Zifferblatt, das vom Look her an die Millesime anknüpft, für welche die Genfer 2023 am Grand Prix d’Horlogerie einen Award gewonnen haben. Die Sonderedition ist handwerklich und für einmal auch preislich luxuriös und auf 50 Stück limitiert.
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Gehäuse: 37 mm, Edelstahl, Lünette Weissgold
Werk: Valjoux 23-6
Preis: 8650 Fr.

11. Bremont

Bremont schlägt die Brücke zwischen zwei Zeiten: Für den Altitude Chronograph Pulsograph greift die Marke auf eines der grossen Chronographenwerke des 20. Jahrhunderts zurück – das legendäre Valjoux 23. In den 1940er-Jahren gebaut, heute rar, wird es hier neu aufgelegt – überarbeitet und sichtbar inszeniert. Dazu ein lachsfarbenes Zifferblatt mit Pulsometerskala, das an Ärztechronographen erinnert. Das Ganze wohnt in einem leichten Titangehäuse mit moderner Trip-Tick-Konstruktion. Auf 40 Stück begrenzt.
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Gehäuse: 42 mm, Titan
Kaliber: Valjoux 23, Handaufzug
Preis: 33’967 GBP

12. Eberhard & Co.

Der Scafograf 200 MCMLIX ist ein 39-mm-Update des Taucher-Klassikers von 1959. Technisch ist er mit einem Heliumventil auf Sättigungstauchen getrimmt – ein Feature, das heute eher Liebhaber fasziniert als echte Tauchgänge begleitet. Die Uhr ist bis 200 Meter wasserdicht, wird mit ihrem Milanaise-Stahlband aber wohl eher «Desk Diver»-Karriere machen.

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Gehäuse: 39 mm, Edelstahl
Preis: 3620 Fr.

Neu, doch unverkennbar

13. Bulgari

Bulgari überrascht im Uhrenjahr 2026 mit einer 37-mm-Octo-Finissimo. Damit passt die Ikone – lanciert 2014 – endlich auch an feine Handgelenke. Und sie ist wie ihre grossen Schwestern mit einer Höhe von 6,45 mm flach, sehr flach. Das ist gelungen, weil man sich mit dem Innenleben sehr viel Mühe gemacht hat: Das BVF 100 hat 20 Prozent weniger Volumen, bringt aber 20 Prozent mehr Leistung.
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Gehäuse: 37 mm, Titan oder Gelbgold
Werk: BVF 100
Preis: 15’100 Fr. (Titan), 43’600 Fr. (Gelbgold)

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14. Cartier

Die Uhr war nicht primär als Instrument mit spezifischen Funktionen für das Autofahren gedacht, aber klar als eine Uhr mit stilistischen Design-Anleihen aus der Autowelt: 2002 lancierte Cartier die Modelllinie Roadster im Uhren-Katalog, bewusst sportlicher als bisherige Klassiker konzipiert. Typisch waren die Einführung einer Lupe in weicher Delta-Form über dem Datum, die Tonneau-Form sowie Schrauben an den vier Ecken. Das Konzept galt nicht nur für Uhren – Cartier präsentierte auch Brillen, Schreibinstrumente und Lederwaren in der Roadster-Familie. Überraschend bringt die Pariser Luxusmarke nun eine Neuauflage der Uhr – ein Spürchen eleganter und feiner, aber sonst mit allen Design-Zitaten der ersten Generation. PAS
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Gehäuse: 42,5 x 34,9 oder 47 x 38 mm, Gold, Bicolor oder Stahl
Werk: 1899 MC oder 1847 MC Automatikkaliber
Gangautonomie: 39 oder 40 h
Preis: 7650 bis 46’700 Fr.

15. Hermès

Das Herren-Modell H08, eingeführt 2021, ist Hermès par excellence: eigenständig, hochwertig, understated. 2026 erreicht der Zeitmesser ein neues Level: Mit seinem Gehäuse aus Titan, der Lünette aus Keramik und einem erstmals vollständig skelettierten schwarzen Zifferblatt steht er für pure Mechanik. Das neue Manufakturwerk H1978S – ebenfalls aus Titan – schafft eine Gangreserve von 60 h und steht für handwerkliche Exzellenz, ein technisch anspruchsvoller, und durchaus wegweisender Meilenstein in der jungen Geschichte der H08.

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Gehäuse: 39 mm, Titan
Werk: H1978S
Preis: 18’900 Fr.

16. Piaget

Die neue Polo Date hat etwas vom Erfolgsmodell Polo 79 abbekommen: Die Godronierung – ein horizontales Relief aus feinen Rillen – auf den Zifferblättern. Das ist kein Zufall. Die 2024 neu lancierte Polo 79 traf den Nerv der Zeit und wurde zu einem grossen Erfolg. Was läge näher, als ihre Codes nun systematisch in die Kollektion zu übertragen? Die Polo Date wirkt damit weniger glatt, gewinnt Statur.
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Gehäuse: 42 mm, Edelstahl
Werk: 1110P Manufakturkaliber
Preis: 11’700 Fr.

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Eleg(l)anz-Stücke

17. Chopard

Mit der neuen L’Heure du Diamant zeigt Chopard, wie viel Substanz selbst in einer scheinbar rein dekorativen Uhr stecken kann. Das kissenförmige Gehäuse aus Weissgold rahmt ein schwarzes Onyx-Zifferblatt. Und ganze 4,40 Karat Diamanten auf Lünette, Indizes und Zeigern bringen das Kleinod zum Glitzern. Im Inneren verbaut Chopard ein eigenes mechanisches Automatik-Werklein – wunderschön!
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Gehäuse: 30,5 x 30,5 mm, Weissgold
Werk: 0901-C
Preis: 62’900 Fr.

18. Frederique Constant

Mit der Classics Manchette bringt Frederique Constant ein Modell zurück, das mehr Schmuck als Uhr sein will – und genau darin seine Stärke findet. Nach dem Achtungserfolg 2025 wird die sprichwörtliche «Armband-Uhr» nun neu gedacht: einmal mit türkisfarbenem Mineralzifferblatt im Goldgehäuse, einmal mit mintgrünem Sonnenschliff im Stahl. Beide Varianten spielen bewusst mit Kontrasten – Glamour und Alltag, Statement und Leichtigkeit. Die Manchette steht damit exemplarisch für den Versuch der Marke, ihrer klassisch geprägten Identität etwas Pfiff zu verleihen.

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Gehäuse: 25,7 x 25 mm, Stahl goldbeschichtet
Werk: Quarz
Preis: 1950 Fr.

Zwinker, Zwinker

19. H. Moser & Cie.

Pump heisst das neue Modell der Uhrenmarke H. Moser – und wer bei diesem Wort an einen ikonischen Turnschuh denkt, liegt natürlich goldrichtig. Pump Sneaker hiess die Innovation der Marke Reebok, die eingeführte Technik galt als futuristisch und machte die Modelle schnell zu Kult-Sneakern der 1990er-Jahre. Der Clou: Dank eines kleinen «Balls» auf der Zunge konnte man die Sneaker aufpumpen – dabei füllten sich Luftkammern im Schuh und passten sich individuell dem Fuss an. Dadurch entstand ein ungewöhnlich fester Sitz, der vor allem im Basketball mehr Stabilität und Komfort versprach. Die Neuheit von Moser ist eine Hommage und hat eine witzige Reminiszenz an die Pumpenfunktion: den ballförmigen roten Drücker. Seine Funktion: Statt via Krone zieht man die Uhr damit auf und aktiviert so ebenfalls die Gangreserven-Anzeige. Im Innern findet man den gewohnten Masterstandard: Uhrmacherei vom Feinsten. PAS

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Gehäuse: 40 mm, geschmiedeter Quarz
Werk: Handaufzug-Manufakturkaliber HMC 103
Gangautonomie: 74 h
Preis: 31'360 Fr. (exkl. MwSt)

20. Norqain

Mit der «Freedom Chrono Enjoy Life Sprinkles» dreht Norqain den sommerlichen Überraschungserfolg weiter: Auf das Ice-Cream-Modell von letzten Jahr eskaliert die süsse Idee nun mit bunten «Streuseln» auf dem Zifferblatt. Was auf den ersten Blick leicht wirkt, ist strategisch klug – eine junge, emotionale Designsprache, die sich bewusst vom klassischen Chronographen absetzt. Der «Enjoy Life»-Schriftzug unterstreicht die Botschaft: Take it easy, it’s summer.
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Gehäuse: 40 mm, Edelstahl
Werk: N19 mit 62 h Gangreserve
Preis: 4790 Fr.

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