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Freiraum

Schneider-Ammann will Uber und Co. gewähren lassen

Johann Schneider-Ammann hält es für einen grossen Fehler, der digitalen Revolution Verbote in den Weg zu stellen. Womit der Wirtschaftsminister noch unzufrieden ist und auf welche Strategie er setzt.

Marc Kowalsky

Florence Vuichard,

Marc Kowalsky

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Lea von Bidder
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Zehn Köpfe in zehn Kategorien: Das sind die Digital Shapers der Schweiz – eine Auswahl.Die Disruptoren:Urs Hölzle ist nach den Gründern Larry Page und Sergey Brin der Google-Angestellte mit der drittlängsten Amtszeit. Als Technologiechef verantwortet er etwa die 15 Datencenter der Firma. Er hat dazu beigetragen, dass Zürich mit über 1800 Mitarbeitenden aus 75 Ländern zu Googles grösstem Entwicklungsstandort ausserhalb der USA wurde.Web Summit/CC/flickr RMS

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Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hält nichts von Verboten gegen digitale Anbieter wie Uber, Airbnb oder Booking.com. «Manche meinen, sie könnten die digitale Revolution mit Verboten stoppen. Das wäre aus meiner Sicht ein grosser Fehler», sagt der Wirtschaftsminister im «Bilanz»-Interview. Die Schweiz müsse sich auf ihre Chancen fokussieren. Und dazu brauche es vor allem unternehmerischen Freiraum.
«Der aktuelle Gesetzesrahmen muss sich allenfalls den aktuellen Entwicklungen anpassen – nicht umgekehrt.» Unzufrieden ist er mit dem Stand der Digitalisierung bei der öffentlichen Hand: «Beim E-Government haben wir starken Nachholbedarf.» So will er «endlich einen One-Stop-Shop für den Behördenzugang» für Unternehmen.

Mit wenig viel erreichen

Und er arbeitet an einem Konzept, damit ein Prozent der Pensionskassengelder in Firmen mit Zukunftstechnologien investiert werden können. «Nur schon mit diesem kleinen Anteil könnten wir sehr viel erreichen. Angriff ist die beste Verteidigung!» Entscheide dazu sollen in den nächsten Wochen fallen.
Persönlich versucht der Bundespräsident mit der Zeit zu gehen. «Die digitale Entwicklung interessiert mich seit je: Ich habe am Polytechnikum vor vielen Jahren Signal- und Computertechnik studiert. Seither habe ich mich immer bemüht, up to date zu bleiben und die Entwicklungen mitzumachen – allerdings mehr im Software- denn im Hardwarebereich.»

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Das Interview mit Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.
Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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