Öl- und Gas-Handel

Der heimliche Gigant in Genf

280 Leute steuern beim Rohstoffunternehmen Vitol eine Armada von Tankern und Öl-Deals aus der Schweiz heraus. Sie verdienen sehr viel Geld.

Stefan Barmettler HZAndreas Valda

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In Genf: Der Handelsraum des weltweit grössten Öl- und Gashändlers, Vitol, der sich nach aussen völlig diskret gibt. youtube

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Den Schriftzug Vitol sucht man vergebens in Genf. Keine Leuchtreklame, keine Rezeption, keine Eingangshalle, es gibt nur einen unscheinbaren Eingang zu drei Liften, die elektronisch gesichert sind. «Vitol Group» steht dort in kleinen Buchstaben. Sie ist auf drei Stockwerken der Genfer Niederlassung der Deutschen Bank eingemietet. Der weltgrösste Ölhändler gibt sich diskret: keine Aussenwerbung wie Uhrenhersteller oder Privatbanken, kein Prestigebau, nicht einmal ein eigenes Gebäude bewohnt der Konzern.
Ganz diskret: Der Sitz von Vitol in Genf – die obersten drei Stockwerke sind von Vitol belegt. Das Gebäude gehört der Deutschen Bank.
Ganz diskret: Der Sitz von Vitol in Genf – die obersten drei Stockwerke sind von Vitol belegt. Das Gebäude gehört der Deutschen Bank.Keystone
Ganz diskret: Der Sitz von Vitol in Genf – die obersten drei Stockwerke sind von Vitol belegt. Das Gebäude gehört der Deutschen Bank.
Ganz diskret: Der Sitz von Vitol in Genf – die obersten drei Stockwerke sind von Vitol belegt. Das Gebäude gehört der Deutschen Bank.Keystone

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