Die vom amerikanischen Programm zur Untersuchung der Schwarzgeldgeschäfte betroffenen Banken in der Kategorie 2 müssen ihre Abschlussberichte veröffentlichen. Das geht aus der Muster-Vereinbarung für die 106 Geldinstitute hervor, die dem Wirtschaftsmagazin BILANZ vorliegt. Demnach wird das US-Justizministerium sowohl die Vereinbarungen über die Geldbussen als auch ein Ergebnisbericht über die ermittelten Steuerdelikte publizieren.
Laut der Muster-Vereinbarung sollen sich die Banken zudem verpflichten, auch künftig Informationen an amerikanische und an ausländische Untersuchungsbehörden zu liefern, wann immer das US-Justizministerium dies für angemessen erachtet. Im Fall einer Vertragsverletzung wird das Institut angeklagt. Die gezahlte Geldbusse verfällt dann.