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Thomas Ahlburg und Peter Spuhler: Das verflixte achte Jahr

Thomas Ahlburgs Abgang bei Stadler war kein «Clash of Egos», dazu kannte man sich zu lange. Es kriselte vor allem inhaltlich.

Dirk-Ruschmann

Thomas Ahlburg peter Spuhler Stadler Rail
Scheidung auf Bahnanisch: Peter Spuhler (l.), Gründer und Hauptaktionär von Stadler Rail, übernimmt nach dem Abgang von Thomas Ahlburg den CEO-Sessel erst mal wieder selber. Walter Bieri
Den Abgang von Thomas Ahlburg als CEO bei Stadler Rail hatte keiner vorausgesehen. Und während der abrupte Ablauf durchaus für atmosphärische Verwerfungen spricht, sollen aber Hauptgrund der Trennung von Ahlburg und Patron Peter Spuhler tatsächlich die oft vorgeschobenen «strategischen Differenzen» sein.
Beide verharren schweigend, doch ein Insider berichtet, es habe nicht «den einen grossen Knall gegeben». Vielmehr seien beide wohl zur Einsicht gekommen, dass Inhaber-Verwaltungsratspräsident und operativer Leiter laut Unternehmer-Handbuch als inhaltliche Einheit auftreten müssten – und ihnen das zunehmend schwerfiel.
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