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Sika

PR-Berater verdienen sich an Sika goldene Nase

Der Abwehrkampf bringt PR-Beratern Millionen – am meisten wohl den Konsulenten.

Marc Kowalsky

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Sika: Im Abwehrkampf gibt der Konzern viel Geld fΓΌr Kommunikation und PR aus. Keystone

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Bislang 3,4 Millionen Franken hat Sika allein für Kommunikation und PR im über drei Jahre dauernden Übernahmekampf gegen Saint-Gobain ausgegeben. Das geht aus der Verantwortlichkeitsklage der Besitzerfamilie Burkard gegen die Sika-VerwaltungsrÀte hervor, die gerade vor dem Kantongsgericht Zug verhandelt wurde. «Ein extrem hoher Betrag», heisst es dazu in der Branche.

Am meisten davon profitiert haben dΓΌrfte die Agentur Hirzel. Neef.Schmid.Konsulenten. Mit dem Fall beschΓ€ftigt sich FirmengrΓΌnder JΓΆrg Neef ebenso wie Partner Matthias Knill, punktuell werden auch Victor Schmid und Dominique Reber beigezogen. Knill sagt dennoch: Β«Sika ist ein kleineres, aber interessantes Mandat fΓΌr unsere Gesellschaft.Β»

Medienwirksames Mandat

UmsatzmΓ€ssig mache es etwa ein Prozent aus, Β«aber es ist halt sehr medienwirksamΒ». Andere Mandate seien viel aufwendiger.
Meldungen, wonach auch Farner PR, die deutsche Agentur Hering Schuppener sowie eine franzΓΆsische Agentur von Sika mandatiert seien, werden im Firmenumfeld dementiert.
JΓΆrg Neef
Kleines Mandat: JΓΆrg Neef von Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten.Gian Paul Lozza / 13 Photo
JΓΆrg Neef
Kleines Mandat: JΓΆrg Neef von Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten.Gian Paul Lozza / 13 Photo

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Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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