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Eishockey: Kein Eis in WinCity

Der Hockey-Verband wollte in Winterthur die Zentrale und die Hockey-Academy bauen. Daraus wird nichts.

Stefan Barmettler HZ

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Skeptisch: Marc Furrer, Prรคsident des Schweizer Eishockey-Verbands. RMS

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Es sollte ein Projekt der Sonderklasse werden. Ein Sportzentrum, dazu der passende Name: WinCity. Hier, in Winterhur, wollte der Sportverband Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) den Hauptsitz und das nationale Hockey-Ausbildungszentrum installieren; hier sollte der Nachwuchs ein Jahr lang auf eine Profikarriere vorbereitet werden. Daraus wird aber nichts. Der Eishockeyverband musste zur Kenntnis nehmen, dass eine unterirdische Eishalle gestrichen wurde, weil Projekt- und Betriebsfinanzierung nicht gewรคhrleistet sind. Bislang hat sich niemand finden lassen, der als Sponsor fรผr die Kosten geradestรผnde. Ein Insider: ยซFaktisch ist das Academy-Projekt gestorben.ยป Bei Swiss Ice Hockey heisst es: ยซOhne zusรคtzliche Eishalle macht es fรผr uns keinen Sinn.ยป
Nun wird der SIHF-Verwaltungsrat das Projekt neu priorisieren โ€“ sprich: nach hinten schieben. Denn mit dem Abgang von SIHF-Prรคsident Philippe Gaydoul โ€“ er trat zurรผck, als er letztes Jahr das Team Kloten Flyers kaufte โ€“ ist der Promotor des prestigetrรคchtigen Projekts abgetreten (siehe auch Artikel ยซPhilippe Gaydoul / Thomas Matter: Komplexe Verbindungยป).
Sein Nachfolger auf dem Prรคsidentensessel, Marc Furrer, ist weniger von der Academy beseelt. Auch die Topclubs sind nicht besonders angetan. Sie sind zwar nicht direkt involviert, mรผssten aber ihre Youngsters in die Academy schicken und deren Ausbildung bezahlen bzw. die Eltern zur Mitfinanzierung drรคngen. Die Clubs aber bilden oft den Nachwuchs selber aus.

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