Nun, just ein Jahr später, liefert Vitek wieder Schlagzeilen. Auch diesmal geht es um einen Streit um Geld – doch die Summe ist viel höher: Ehemalige Geschäftspartner haben Vitek in New York auf drei Millliarden Dollar verklagt, wie verschieden Medien heute berichten.
Mutmassliche Scheingeschäfte mit Strohfirmen
Es sind schwerwiegende Vorwürfe, welche der Hedge-Fonds Kingstown Capital und weitere Kläger gegen den Tschechen vorbringen: Vitek soll mit illegalen Methoden die Kontrolle über eine Luxemburger Immobiliengesellschaft gewonnen haben, an der auch Kingstown beteiligt ist.
Der tschechische Milliardär wohnt in Crans-Montana.KEYSTONE/MAXIME SCHMID
Der tschechische Milliardär wohnt in Crans-Montana.KEYSTONE/MAXIME SCHMID
Die Vorwürfe gehen weiter: Vitek habe Liegenschaften im Wert von einer Milliarde Dollar aus der Luxemburger Gesellschaft abgezweigt; die Rede ist von Strohgeschäften mit Scheinfirmen, die Vitek gehörten.
CPI investiert in Gewerbeliegenschaften, und zwar im grossen Stil: In Tschechien ist sie grösste Eigentümerin von Immobilien; in Berlin besitzt sie Büros und andere Objekte im Wert von 2,1 Milliarden Euro.
Grossinvestition in Crans-Montana
Im Porteufeuille ist aber auch die Schweiz vertreten – und hier schliesst sich der Kreis: Über die Gesellschaft kontrolliert Vitek die Bergbahnen Crans-Montana. Im Walliser Kurort gehören dem Tschechen via CPI auch ein Sportgeschäft, ein Klub, eine Höhenklinik und ein Fünfsternehotel sowie die meisten Pistenrestaurants und Parkings, wie der «Walliser Bote» weiss.