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Radovan Vitek
Quelle: Matej Slavik / Economia

Radovan Vitek

Crans-Montana hat es ihm angetan: Der tschechische Milliardär Radovan Vitek wohnt seit mehr als zehn Jahren im Walliser Ferienort. Seit 2014 macht er dort auch Geschäfte: Er ist mit 40 Millionen Franken bei den Bergbahnen Crans-Montana Aminona (CMA) eingestiegen. Nun wird kräftig in die Modernisierung der Anlagen und des Skigebiets investiert.

Vitek gehört die Czech Property Investments (CPI), ein Big Player im europäischen Immobilien- und Hotelgeschäft. Sein Vermögen ist sein Verdienst: Vitek hat den Grundstein 1991, im Alter von 20 Jahren, gelegt, indem er auf den Zug der sogenannten Coupon-Privatisierung aufgesprungen ist, mit der in den frühen neunziger Jahren in der damaligen Tschechoslowakei Staats- in Privateigentum umgewandelt wurde.
Den Hauptsitz der CPI hat Vitek in Luxemburg installiert, Business macht er vor allem in Zentraleuropa und Deutschland. Seine Aktien werden in Frankfurt gehandelt, aktuell ist CPI mit 2,1 Milliarden Euro bewertet.

Nun zieht Vitek auch in Crans-Montana Mauern hoch: Er wird in Cry d’Er auf einem Grundstück von fünf Hektaren ein Resort bauen, bestehend aus zwei Hotels (mit vier und fünf Sternen) sowie einem Komplex mit 150 luxuriösen Zweitwohnungen. 180 Millionen Franken beträgt die Investitionssumme.

Der Milliardär – zum zweiten Mal verheiratet, Vater von vier Kindern – hält sich bewusst im Hintergrund: Er gibt keine Interviews, Stellung nehmen Mitarbeiter oder Mitstreiter. Im Fall des geplanten Resorts ist dies Philippe Magistretti, ein weit gereister Walliser Banker, der als Präsident der Bergbahnen Crans-Montana Aminona fungiert und gegenüber Lokalpresse und -politikern Viteks Interessen vertritt und formuliert.

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