Der Bund hat in den letzten zwei Legislaturen seit Ende 2007 seinen Personalbestand 8,3 Prozent erhΓΆht - auf 34'700 Vollzeitstellen. Das zeigt eine detaillierte Aufstellung des EidgenΓΆssischen Personalamtes (EPA), die der BILANZ vorliegt. Zwischen den Departementen gibt es aber grosse Unterschiede.
Ueli Maurer hat in seinem MilitΓ€rdepartement, das rund ein Drittel des Bundespersonal beschΓ€ftigt, 1,7 Prozent der Stellen abgebaut. Auf der anderen Seite der Skala steht Didier Burkhalters Aussendepartement, das mit einem Plus von 33 Prozent den prozentual hΓΆchsten Stellenzuwachs verzeichnet. Ebenfalls einen hohen Zuwachs weist Doris Leuthards Infrastrukturdepartement aus (+29,3 Prozent).
Γberdurchschnittlich viele Stellen hat auch Simonetta Sommarugas Justizdepartment (EJPD) geschaffen (+12,3 Prozent). Haupttreiber ist hier das Staatssekretariat fΓΌr Migration, das wegen der gestiegenen Zahl an Asylgesuchen mehr Personal braucht. Im Beobachtungszeitraum hat das EJPD zwischendurch auch Stellen abgebaut, wegen der der Auslagerung der Bundesanwaltschaft per 2011. Im Gegenzug hat die Sammelkategorie Β«Parlamentsdienste, Gerichte und BundesanwaltschaftΒ» stark zugenommen (+33,9 Prozent).