Grosser Erfolg für M-Industrie
Dass M-Industrie zum Zug kommt, sieht Huber als grossen Erfolg. «Amazon hat äusserst strenge Selektionskriterien.» Das zeige: M-Industrie sei sehr wettbewerbsfähig. Und das als Schweizer Unternehmen.
Markenprodukte wie etwa Schokolade von Frey oder Café Royal hingegen verkauft die Migros schon seit mehreren Jahren auf Amazon.
Am Schweizer Markt hat es der Internethändler nach wie vor nicht einfach. Der offizielle Markteintritt lässt weiterhin auf sich warten, aufgrund einer neuen Mehrwertsteuerregelung können Nutzer seit Ende Jahr
keine Einkäufe mehr über die US-Seite tätigen. In einem Bereich allerdings baut Amazon in der Schweiz aus: Der US-Riese erweitert hierzulande sein Cloud-Geschäft, vor allem im Bereich Healthcare.
Auch bei der M-Industrie sieht nicht alles rosig aus. Der Umsatz ist im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Franken gesunken. Grund dafür war der Verkauf des Abholgrosshändlers CCA. Ohne den Verkauf wären die Einnahmen um 2,7 Prozent gestiegen.