Für den 45-Jährigen kein Grund zur Traurigkeit, im Gegenteil: Jahrelang hatte er im Board als Vertreter des drittgrössten Aktionärs Cevian Capital (12,3 Prozent der Anteile) auf eine Fusion oder Übernahme von Panalpina gedrängt, um den Firmenwert zu steigern.
Auch bei Cevian ist Schluss
Jetzt, da er sein Ziel erreicht hat, tritt er nicht nur bei Panalpina zurück: Auch bei Cevian hat Läber seine Kündigung auf den 1. September eingereicht und seine Anteile zurückgegeben. «Mit dem Verkauf von Panalpina ist für mich der richtige Moment gekommen, auch das Kapitel Cevian abzuschliessen und ein neues aufzuschlagen», sagt Läber, der über elf Jahre bei der schwedischen Beteiligungsgesellschaft war.
Jetzt strebt der ehemalige McKinsey-Berater und Finanzfachmann ein bis zwei neue Verwaltungsratsmandate an. Dass er während seiner sechs Jahre im Panalpina-Board das Audit, Risk and Compliance Committee präsidierte, dürfte für die Pläne hilfreich sein. «Für den Rest meiner Zeit bin ich offen für eine Corporate Position», sagt er.