Auf der Basis einer umfassenden Branchen-Recherche wurden die 100 wichtigsten Schweizer Banker gelistet. Das ist die Top 5:Platz 5: Boris Collardi, CEO Julius BärAngesichts des gelungenen Ausbaus der Bank hat der CEO intern eine starke Rolle erlangt und agiert zunehmend eigenmächtig. Er gilt als Empire Builder, der Vertraute um sich schart, der Verwaltungsrat hingegen gilt als schwach. RMS Platz 4: Tidjane Thiam, CEO Credit SuisseAls er im Frühling 2015 zur Credit Suisse kam, galt er als Hoffnungsträger. Doch inzwischen ist die Euphorie vielerorts verflogen: Die im Herbst verkündete Strategie gilt vielen als überambitioniert, der Aktienkurs der Bank ist seit Monaten auf Sinkflug. RMS Platz 3: Herbert Scheidt, Präsident Vontobel und Präsident BankiervereinigungAls frischgebackener Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung hat sich der 65-Jährige einen Knochenjob geangelt. Nicht nur muss er den Finanzplatz weiter gegen die Attacken des Auslands verteidigen, sondern auch für Ruhe im Verband sorgen. Gut, dass er in seinem eigentlichen Job als Präsident der Bank Vontobel etwas Ruhe hat, läuft das Geschäft doch rund. RMS Platz 2: Patrik Gisel, CEO RaiffeisenEr hat sich schnell aus dem grossen Schatten seines Vorgängers Pierin Vincenz gelöst: Seit einem Jahr an der operativen Spitze der Raiffeisen Gruppe, hat sich Gisel nicht gescheut, einzelne Weichenstellungen rückgängig zu machen. RMS Platz 1: Sergio Ermotti, CEO UBSDer UBS-Chef hält seine Spitzenposition. Der Einbruch der Bankaktien ging zwar auch an der UBS nicht vorüber – mit einem Wert um 14 Franken liegt das Papier noch immer deutlich entfernt von der 26-Franken-Marke, die der Konzernchef als Ziel ausgegeben hat. Doch dass die Bank noch immer auf der Höhe ihres Buchwerts handelt, zeigt ihren Vorsprung gegenüber dem Grossteil der Rivalen. Bilder: Simon Dawson/Bloomberg, Keystone RMS