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Produktivität

Weniger Kranke, bessere Qualität: Was die 4-Tage-Woche bringt

Die Vier-Tage-Woche senkt die Zahl der Krankmeldungen, zeigt eine britische Studie. Und das ist nicht der einzige positive Effekt.

Karen Merkel-Gyger

Büro Management Hektik
Hektischer Büroalltag: Eine verkürzte Arbeitswoche soll Stress reduzieren  – und so die Produktivität erhöhen. Getty Images

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Microsoft hat es ausprobiert und bestätigt: Die Vier-Tage-Woche steigert die Produktivität, und zwar um beachtliche 40 Prozent. Der Probelauf mit 2300 Angestellten in Japan war bereits eine grössere Versuchsanordnung. Doch Microsoft ist nicht das einzige Unternehmen, das kürzere Arbeitszeiten für die Mitarbeiter ausprobiert. Die Vier-Tage-Woche – oder in einer Variation: der Fünf-Stunden-Tag – ist ein Trendthema im Management. Viele Unternehmen spielen mit dem Gedanken oder erproben eine Variation im eigenen Hause. Doch welche Folgen hat die Vier-Tage-Woche? Steigert sie die Produktivität nachhaltig?
Wissenschaftler der Henley Business School in Grossbritannien haben ergründet, welche Effekte eine verkürzte Arbeitszeit bei gleichem Lohn auslösen kann. Sie befragten dabei 500 Unternehmenschefs und -eigner sowie 2000 Mitarbeiter in verschiedenen Betrieben. Jeder zweite davon hatte die Vier-Tage-Woche in einer Variante umgesetzt.

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