Es ist das perfekte Paar. So urteilt jedenfalls Oliver Müller, Uhrenexperte und Gründer des Beratungsunternehmens LuxeConsult, über die Liaison von Autos und Uhren: «Mechanik und die Faszination dafür verbindet beide Welten.» Nach wie vor fesselt die «Zauberwelt des Balletts von komplizierten Verzahnungen» die Menschen – «mehrheitlich Männer» –, und zwar von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter.
Das haben auch die Uhrenmarken erkannt: Sowohl die testosterongeschwängerte Welt des Rennsports wie der feine Vintage-Kosmos des klassischen Automobils dienen seit Jahrzehnten als Turbo für den Verkauf von Uhren: Wo immer Motoren aufheulen oder Chromleisten blitzen, sind Rolex, Chopard, TAG Heuer, Richard Mille, IWC und viele andere nicht weit.