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Die Kunst der Plastikuhr

Neue Swatches von Künstlern gestaltet

Seit 40 Jahren bringt Swatch Kunst ans Handgelenk. Nun werden erstmals Werke aus der eigenen Künstlerresidenz in Shanghai zu Swatches.

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Werke von eins­tigen Artists in Residence im Swatch-Künstlerhotel werden 2026 erstmals in eine Swatch übersetzt.
Werke von eins­tigen Artists in Residence im Swatch-Künstlerhotel werden 2026 erstmals in eine Swatch übersetzt.PR

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Hublot und der Künstler Jeff Koons lancierten Mitte September zusammen Uhren mit Koons Balloon Dog als Vorlage. Die Hublot Classic Fusion à la Koons kommt in drei Farben – Silber, Rot und Blau – zu je 200 Stück à 20’800 Franken. Getoppt wird das Trio von einer uhrmacherisch komplexen Version mit Koons’ Touch. Sie ist auf 30 Stück à 405’000 Franken limitiert. Die Kunst und die Uhren des Künstlers: beide für die meisten unerreichbar.
Bei Swatch ging es vor über 40 Jahren, als man die Idee hatte, Uhren und Kunst zusammenzubringen, genau ums Gegenteil – Zugänglichkeit. 1985 überliess die damals gerade zwei Jahre alte Marke dem französischen Avantgardekünstler Kiki Picasso ihre Plastikuhr als Leinwand. Ein Jahr später gab es vier von Keith Haring gestaltete Modelle.
Künstler wie Mimmo Paladino, Sam Francis oder Yoko Ono folgten und gestalteten Swatches, grosse Museen wie das MoMA, das Centre Pompidou oder die Tate öffneten dann ihre Sammlungen, Werke von Piet Mondrian, Frida Kahlo oder Amedeo Modigliani wurden zu Swatch-Sujets. Was als Experiment begann, gehört heute fix ins Programm von Swatch. Und manche der einst billigen Plastikuhren sind inzwischen begehrte Sammlerstücke: Einzelne insbesondere aus den Anfängen erzielen bei Auktionen immer wieder vierstellige Dollarbeträge.

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Das Art Peace Hotel: Vor 15 Jahren in Shanghai eröffnet, beherbergte es bislang 600 Kunstschaffende.PR
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Das Art Peace Hotel: Vor 15 Jahren in Shanghai eröffnet, beherbergte es bislang 600 Kunstschaffende.PR
2011 vertieften die Bieler das Verhältnis zur Kunst zusätzlich und eröffneten am Bund in Shanghai das Art Peace Hotel: Im historischen Gebäude befinden sich neben Boutiquen von Swatch, Omega und Longines 18 Apartments und Ateliers für Künstler. Sie können dort drei bis sechs Monate leben und arbeiten – für sich, nicht für Swatch. Zum 15. Geburtstag des Hotels passiert nun erstmals, was erstaunlicherweise bisher nie geschah: Sechs frühere Artists in Residence, alle aus China, haben je eines ihrer Werke in eine Uhr übersetzt. Erhältlich für 90 oder 100 Franken.

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