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10 Jahre volle Kraft voraus

Als Rolex-CEO hat Jean-Frédéric Dufour Erfolg an Erfolg gereiht

Er hat Rolexʼ Rolle als Branchenprimus gefestigt und gar stärker gemacht – still und leise, ohne Aufhebens. Und doch sorgt Dufour für Aufsehen.

Iris Kuhn Spogat

FRANCE BUCHERER
Mr. Rolex: Jean-Frédéric Dufour hat mit der Übernahme von Bucherer nun ein exquisites Retailnetz mit Boutiquen etwa in Genf, Paris (im Bild) und London. Bloomberg / PR
Jean-Frédéric Dufour übernahm bei Rolex am 15. Juni 2015 das Kommando. Zehn Jahre später hat sich am Wesen des Genfer Uhrenherstellers nichts geändert, die Marke mit der Krone ist noch immer das, was sie war, als er antrat: Branchenprimus, der alles auf Stufe «herausragend» exerziert – dank Dufour allerdings in neuen Sphären.
Wer ihn kennt, beschreibt den 57-Jährigen als Macher. Und den hat er schon ganz zu Beginn bei Rolex markiert: Kaum war er da, erhöhte er die Preise, was in der Branche erst einmal für Aufsehen sorgte. Im Nachhinein erweist sich der Schritt als kluger Schachzug, weil er die Exklusivität der Marke zusätzlich steigerte. Der Output ist unter seiner Ägide von 800'000 auf 1,2 Millionen Einheiten pro Jahr gestiegen – ohne den kleinsten Kompromiss in Sachen Qualität und Präzision und ohne dem Trend zu immer komplizierteren Zeitmessern zu folgen.
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