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Rolex SailGP Championship

Hightech auf dem Lac Léman

Rolex setzt beim Sportsponsoring neu auf Segeln. CEO Jean-Frédéric Dufour spielt dabei eine Schlüsselrolle – und machte Genf zur Ausnahme im Rennkalender.

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SailGP stellt die Hightech-Katamarane her, mit denen die Teams zum Rennen antreten.
SailGP stellt die Hightech-Katamarane her, mit denen die Teams zum Rennen antreten. Jason Ludlow for SailGP

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Die Segel-Rennserie entstand 2018 aus einer Niederlage: Nach dem verlorenen America’s Cup 2017 gründeten Larry Ellison, Oracle-Co-Founder und America’s-Cup-Financier, und der neuseeländische Segelchampion Russell Coutts SailGP. Der Anlass sollte nicht wie der America’s Cup das Hobby reicher Privatiers sein, sondern kommerziell tragfähig und profitabel. Und zwar bis 2025. «Wir sind noch nicht ganz da», sagt Julien di Biase, COO der Serie. «Es wird Mitte nächstes Jahr werden.»
Eine Besonderheit des SailGP: Alle Teams fahren identische, von der Rennserie gebaute und gewartete Boote. So entscheidet allein das Können der Crew über Sieg und Niederlage. Rolex war von Beginn an dabei und wurde nach dem Entscheid, die Formel 1 TAG Heuer zu überlassen, 2024 Titelpartner mit Zehnjahresvertrag.
Dubai Watch Week 2025
Rolex-CEO Jean-Frédéric Dufour hat den SailGP ins Binnenland Schweiz, nach Genf geholt.Getty Images
Dubai Watch Week 2025
Rolex-CEO Jean-Frédéric Dufour hat den SailGP ins Binnenland Schweiz, nach Genf geholt.Getty Images
Treibende Kraft: Rolex-CEO Jean-Frédéric Dufour, selber leidenschaftlicher Segler. Ein gewiefter Move: Segeln ist im Aufwind, allein in der Saison 2024/25 verfolgten kumuliert 215 Millionen TV-Zuschauer die Rennen. Dank Dufour spielt die Serie auch in Genf. «Rolex hat den Kontakt hergestellt», sagt di Biase. Und Rolex hat dafür gesorgt, dass das Dossier beim Marathon durch die Ämter zuoberst auf dem Stapel lag. Dennoch: Das erste Rennen am Lac Léman im letzten Herbst wurde vorsichtshalber als Versuch angelegt. Es war ein Erfolg, die Fortsetzung war dann rasch besiegelt.

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Die Logistik des SailGP gleicht derjenigen der Formel 1: Der ganze Tross – Equipment, Teams, Mitarbeitende – zieht von einem Austragungsort zum nächsten. Fünf bis sechs Millionen Dollar kostet laut di Biase ein Rennwochenende wie das am 19. und 20. September in Genf. Zurzeit besteht die Rolex SailGP Championship aus 13 Teams, die an 13 Austragungsorten gegeneinander antreten. Bis 2030 sollen es 20 Teams und 20 Rennen werden. Nach Genf geht es nach Dubai und Abu Dhabi.

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