Ein Blick zurück zeigt, wie fantasievoll die eingereichten Arbeiten sein können. Im vergangenen Jahr
gewann die belgische Uhrmacherstudentin Marta Maziers mit ihrem poetischen Werk «Die Königin der Zeit» den ersten Preis. Ihre Tischuhr, gestaltet wie ein Bienenstock, überraschte nicht nur mit emailliertem Zifferblatt und Mini-Waben an den Seiten, sondern auch mit einer akustischen Raffinesse: Volle Stunden wurden nicht mit Glockengeläut, sondern mit Bienensummen angezeigt. Inspiration fand Maziers in der Imkerei ihres Vaters – für sie ein Sinnbild von Fleiss, Ausdauer und Präzision, Tugenden, die sie direkt auf das Handwerk der Uhrmacherei übertrug.