Emmanuel Perrin, seit April dieses Jahr CEO von Panerai, verfolgt offensichtlich eine Strategie der Rückbesinnung auf das, was die Marke einst stark gemacht hat. Gegründet in Florenz, seit 1997 im Portefeuille von Richemont, stand Panerai einst für zuverlässige Uhren für die toughen Männer der italienischen Navy. In den vergangenen Jahren unter der Führung von Jean-Marc Pontroué hat sich das Bild der Marke verändert, es gab – mit den typischen Codes – auch Modelle, die als Dresswatch funktionierten, und einige Referenzen, die sich auch an einem kleinen Handgelenk sehr gut machten. Das Sortiment wurde breiter. Das Image unschärfer.
Die neue Marina PAM01759 ist nun wieder dort, wo Luminor einmal war. Robust, funktional und mit zahlreichen Elementen gestaltet, die einst für die Einsatzinstrumente der italienischen Marine entwickelt wurden.
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Sie ist 44 Millimeter gross und aus Edelstahl. Über dem Zifferblatt wölbt sich ein Saphirglas, wie man es in der aktuellen Luminor-Marina-Modellen eher selten sieht. Die Wölbung war typisch für die Unterwasserinstrumente: Sie verbessert die Ablesbarkeit.
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Das Zifferblatt setzt ebenfalls auf Tradition: vollständige arabische Ziffern, grün leuchtendes Super-LumiNova und ein kleines Sekundenregister bei 9 Uhr; auch dieses ist alten Taucherinstrumente entnommen. Last but not least: kein Datumsfenster – das war ein Add-on neuerer Zeit –, was das Modell noch archivnäher macht.
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Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber P.9010 mit einer Gangreserve von drei Tagen. Zwei Federhäuser und ein beidseitig aufziehender Rotor stellen die Energieversorgung sicher. Die Uhr ist wasserdicht bis 30 bar und qualifiziert sich damit technisch im Bereich professioneller Taucheruhren.
Das Modell erscheint als limitierte Edition von 1000 Stück.