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Sternstunden der Präzision

Weltneuheit: Omega Constellation Observatory

Dank neuer Prüfmethoden bringt Omega erstmals Zweizeigeruhren als Master Chronometer – ein technologischer Meilenstein.

Iris Kuhn Spogat

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Die neuen Constellation-Uhren von Omega verbinden Tradition und Technik auf höchstem Niveau. zVg

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Omega hat Ambitionen in Sachen Genauigkeit im Blut: Davon erzählen Erfolge bei den Observatoriums-Wettbewerben des 19. und 20. Jahrhunderts oder auch die Co-Axial-Hemmung und natürlich die Master-Chronometer-Zertifizierung mit METAS.
Vor gut einem Jahr hat Omega das Laboratoire de Précision eröffnet – eine moderne Alternative zu der seit 50 Jahren etablierten COSC-Prüfung. Dieses Labor ist offiziell vom Swiss Accreditation Service (SAS) nach ISO/IEC 17025:2017 zugelassen und darf nach dem internationalen Standard ISO 3159 testen: Es ist neutral und unabhängig – und steht nicht nur Omega offen, sondern allen Marken und Werkherstellern auch ausserhalb der Swatch Group.
Der entscheidende Unterschied zu etablierten Prüfmethoden liegt in der Art der Messung. Beim klassischen COSC-Test wird das Werk 15 Tage lang in verschiedenen Positionen und Temperaturen geprüft. Einmal täglich wird die Position des Sekundenzeigers fotografiert und so die Gangabweichung optisch erfasst.
Im Laboratoire de Précision dagegen wird während 25 Tagen jeder einzelne Schlag der Unruh mit speziellen Sensoren gemessen – akustischen und optischen. Diese kontinuierliche, Beat-genaue Messung ist laut Omega zehnmal exakter als herkömmliche Prüfmethoden der Uhrenindustrie. Und sie macht etwas möglich, das bisher undenkbar war: Zweizeigeruhren ohne Sekundenzeiger können als Chronometer zertifiziert werden, denn die Präzision wird am Werk selbst gemessen – nicht am Zeigerbild.

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So gesehen war es nur eine Frage der Zeit, bis Omega mit der ersten als Master Chronometer zertifizierten Zweizeigeruhr triumphiert. Diese Woche schlägt die Marke aus Biel gleich mit einer ganzen Kollektion auf.
Sie heisst Constellation Observatory und besteht aus neun Referenzen. Die Gehäuse – vier aus Edelstahl, fünf aus Edelmetall – messen 39 Millimeter, und viele bekannte Constellation-Elemente sind in die Neuauflage eingearbeitet, das zwölfseitige Pie-Pan-Zifferblatt etwa, die «Dog-Leg»-Bandanstösse und die facettierten Indexe.
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Material: O-Megasteel; Preis: 9200 Franken zVg
Im Innern der Gehäuse sind zwei neue Master Chronometer-Kaliber verbaut: Kaliber 8915 in den Edelmetall- und 8914 in den Stahlmodellen.
Das Preisband der neuen Kollektion dehnt sich weit: von 9200 bis 49’700 Franken.

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