Fünf Jahre ohne neuen Bond sind für Omega fünf Jahre ohne neues Helden-Handgelenk. Die Bieler machen aus der Not eine Tugend – und statten nun auch Spectre aus.
«James Bond» steckt seit fünf Jahren fest. Der letzte Film, «No Time to Die», kam 2021 ins Kino, Daniel Craig absolvierte darin seinen fünften und endgültig letzten Einsatz: Er stirbt.
Seither gibt es keinen neuen Film, keinen neuen «007»-Darsteller und damit auch niemanden, dem Omega eine Seamaster ans Handgelenk schnallen könnte.
Hinter den Kulissen von «James Bond» ist indes viel passiert. 2022 kaufte Amazon MGM. Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, deren Familie die «Bond»-Filme jahrzehntelang kontrolliert hatte, blieben zunächst kreativ am Steuer, gaben diese Kontrolle Anfang 2025 aber an Amazon MGM Studios ab. Der Regisseur der nächsten Episode wird Denis Villeneuve, das ist entschieden, wer sein Bond wird, ist weiterhin offen, wann der Film herauskommt natürlich auch. Das ist eine lange Durststrecke für Omega. Zwar lagen schon zwischen «Spectre» (2015) und «No Time to Die» (2021) fast sechs Jahre – allerdings auch deshalb, weil die Corona-Pandemie den Kinostart mehrfach verzögerte. Immerhin war Daniel Craig als Bond längst gesetzt. Aktuell fehlt nach fünf Jahren noch immer der Hauptdarsteller.
Doch in Biel weiss man sich zu helfen: Im Mai erschien bereits eine Seamaster zum Videogame «007 First Light», das die Geschichte eines jungen Agenten erzählt. Jetzt nutzt Omega den 5. Oktober, aka «James Bond Day», für eine Lancierung. An diesem Datum im Jahr 1962 hatte «Dr. No» mit Sean Connery Premiere – und der trug eine Rolex. Omega ist erst seit 1995 im «007»-Spiel: Pierce Brosnan trug in «Golden Eye» eine Seamaster und alle Superagenten nach ihm trugen ebenfalls eine. Das Prinzip war einfach: neuer «Bond»-Film, neue Bond-Uhr.
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Nun hält Omega das Rad ohne Film und Held am Drehen und greift auf das «Bond»-Inventar zurück: Pistolenlauf, Oktopus, Wappen, Gut gegen Böse. Das funktioniert mit Connery ebenso wie mit Craig – und irgendwann mit «007» Nummer sieben.
Die Uhren dazu: eine «James Bond and Spectre Collection» der Seamaster Diver 300M. Omega stellt sie unter das Thema der «Dualität» und weist jeder Uhr Qualitäten zu, für die sie steht: die Bond-Uhr für Pflicht, Disziplin und Loyalität, die Spectre für Unabhängigkeit, Eigennutz und Freiheit.
Nun erhält der Bösewicht also erstmals auch eine Omega – und die sieht auch noch richtig gut aus. Was für Männer sich als Sympathisanten des gewieften und bösartigen Fieslings outen mögen, bleibt abzuwarten. Und ob eine Bond-Uhr ohne Bond funktioniert – ebenfalls.
Die Bösewicht-Version der Omega Seamaster Diver 300M.PR
Die Bösewicht-Version der Omega Seamaster Diver 300M.PR
Die Bond-Version kommt mit blauem, wellenförmig graviertem Aluminiumzifferblatt und Titanlünette; Spectre trägt Schwarz, mit gekörntem Zifferblatt und Keramiklünette. Beide messen 42 Millimeter, laufen mit dem Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806 und werden an einem Milanaiseband getragen.
Die Bond-Version mit blauem Ziffernblatt.PR
Die Bond-Version mit blauem Ziffernblatt.PR
PS: Für jene, die sich nicht entscheiden mögen, legt Omega zusätzlich je 77 nummerierte Bond- und Spectre-Sets auf. Darin stecken jeweils zwei Uhren – eine aus Stahl und eine aus Platingold. Die Platingold-Versionen gibt es nicht einzeln. Bei Bond prangt das «Gun Barrel» auf dem Zifferblatt, bei Spectre der Oktopus. Preis pro Set: CHF 70'000 exkl. MWST.