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CEO von Norqain

«Wir denken nicht klein»

Ben Küffer spricht über das erfolgreichste Jahr, Herausforderungen durch steigende Lieferantenpreise und das NHL-Sponsoring.

Iris Kuhn Spogat

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Ben Küffer ist Mitgründer und CEO von Norqain mit Sitz in Nidau. Philippe Rossier

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Wie schlagen Sie sich?

Gut. 2025 war das beste Jahr, das wir als Marke absolviert haben. 2026 haben wir einiges vor, und von uns aus kann auch dieses Jahr grossartig werden. Das kombiniert mit all dem, was wir nicht selbst in der Hand haben, bin ich für 2026 vorsichtig optimistisch.

Was ist gerade besonders schwierig?

Zum Beispiel, dass im Zug von Kurzarbeit und Nachfragerückgang die Lieferantenpreise steigen. Andererseits: Man freut sich über Aufträge von uns. Das war zu Beginn, 2019, ganz anders. Da hat man uns ausgelacht, da alle ausgelastet und unsere Bestellungen zu klein waren, um interessant zu sein.

Norqain ist neu Sponsor der NHL. Ist das nicht eine Schuhnummer zu gross?

Wir denken nicht klein. Die USA sind für uns ein sehr wichtiger Markt. Dort treffen wir mit unseren Welten Outdoor, Sport und Abenteuer den Nerv der Zeit und kommen sehr gut an. Das NHL-Sponsoring wird der Bekanntheit von Norqain zusätzlich helfen.

Wie finanzieren Sie dieses Millionensponsoring?

2023 haben wir Break-even erreicht. Investitionen wie die NHL, aber auch unseren eigenen Produktionsstandort in Nidau finanzieren wir heute mit unserem Gewinn.

Also keine Dividenden?

Wir sind jetzt im neunten Jahr – und haben uns Shareholdern bislang nichts ausbezahlt. Das wird bis und mit 2028 so bleiben. Zeit zum Geldverdienen wird es noch genug geben.

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