Seit 1833 fertigt Jaeger-LeCoultre im waadtländischen Le Sentier Uhren und Uhrwerke. Sie gilt bis heute als eine der bedeutendsten Manufakturen der Branche – und ist aktuell höchst aktiv. Während die Marke zuletzt vor allem ihre Ikone Reverso ausbaute und mit der Duomètre ihre technische Kompetenz unterstrich, wird nun auch die Polaris-Familie konsequent weiterentwickelt.
Die Polaris Date schrumpft nun von 42 auf 40 Millimeter. Damit folgt Jaeger-LeCoultre einem Trend der Luxusuhrenbranche: weg von maximaler Präsenz am Handgelenk, hin zu ausgewogeneren Proportionen.
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Die Wurzeln der Polaris reichen zur Memovox Polaris von 1968 zurück. Die damalige Taucheruhr gehörte zu den ungewöhnlichsten Modellen ihrer Zeit: Sie kombinierte eine drehbare Innenlünette mit der für Jaeger-LeCoultre typischen Memovox-Alarmfunktion und entwickelte sich über die Jahre zu einer gesuchten Sammleruhr. Die heutige Polaris übernimmt zwar nicht den Wecker, knüpft mit den zwei Kronen und der innenliegenden Drehlünette aber klar an dieses historische Vorbild an.
Markant ist das dunkelblaue Zifferblatt mit Farbverlauf, das in mehreren Lackierschritten aufgebaut wird. Im Innern arbeitet das automatische Manufakturkaliber 899 mit 70 Stunden Gangreserve.