Junghans Max Bill

Schwarz auf Schwarz

Die neue All-Black-Version der Max Bill von Junghans ist substanziell reduziert – dafür günstiger.

Iris Kuhn Spogat

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Die legendäre Max-Bill-Uhr von Junghans bekommt Zuwachs – in Schwarz. zVg

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Das Modell Max Bill von Junghans ist mehr als eine Uhr – sie ist ein Stück Designgeschichte. Angefangen hat diese mit der Küchenuhr, die Junghans auf der Suche nach einer neuen gestalterischen Richtung in den 1950er-Jahren bei Max Bill, einem Schüler des Bauhaus, bestellt hat. Sie sollte funktional sein, modern – Klarheit statt Ornament.
Daraus wurde ein gestalterisches Prinzip, das sich übertragen liess. So entstand in den 1960er-Jahren die Max-Bill-Armbanduhr – im Grund eine Miniatur der ursprünglichen Idee: Klare Linien, perfekte Proportionen (der Goldene Schnitt gehörte zu Bills gestalterischem Werkzeugkasten) und radikale Reduktion auf das Wesentliche prägen das Zifferblatt bis heute.
Die Max Bill ist für viele eine Ikone – und für die Uhrenfabrik aus dem Schwarzwald ist sie ein Verkaufsschlager: Vom Design sind auf der Website aktuell 69 Varianten aufgeführt. Diese Woche kommt eine All-Black dazu.
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Sie ist, der Name sagts, schwarz in schwarz und bereits die dritte Volldunkle im Sortiment. Es gibt die All-Black bereits als Chronographen und eine mit mechanischem Automatikkaliber. Die Neuheit birgt im 38-Millimeter-Gehäuse nur noch ein Quarzwerk, getragen wird sie an einem schwarz PVD-beschichteten Milanaiseband.

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Das Trio unterscheidet sich von der Substanz her wesentlich. Gleiches gilt für den Preis. Der sinkt von 2825 Franken (Chronograph) über 1785 Franken (Automatik) auf nun 1185 Franken ab.

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