Abo
Bulgari × Vianney Halter

Zwei Welten, eine Uhr

Eine Begegnung zwischen römischer Strenge und retrofuturistischer Fantasie, die mit «Star Trek» ihren Anfang nahm: die neue Bulgari-Collab-Uhr.

Pierre_Andre_Schmitt.jpg

Bulgari und Uhrmacher Vianney Halter kreierten gemeinsam eine Steampunk-Uhr.
Bulgari und Uhrmacher Vianney Halter kreierten gemeinsam eine Steampunk-Uhr.PR

Werbung

Unterschiedlicher konnten die beiden Männer kaum sein – und doch sollten sie gemeinsam eine neue Uhr kreieren. Auf der einen Seite Fabrizio Buonamassa Stigliani, Kreativchef der Bulgari-Uhrendivision, ein Mann, der römische Noblesse ausstrahlt: extrovertiert, warm, kommunikativ, aber auch von gestalterischer Strenge. Auf der anderen Seite Vianney Halter, der träumerische Seiltänzer unter den unabhängigen Uhrmachern, Fantast und Tüftler, radikal unabhängig und verspielt. Sein Atelier ist ein vollgestopftes Panoptikum mechanischer Kuriositäten und technischer Fundstücke: von der alten Kirchturmuhr zum Flugzeugflügel, vom ausgedienten Motor bis hin zu allerlei rätselhafter Mechanik.
Aus dem ersten Treffen der zwei Männer entstand eine Freundschaft, wie beide später erzählten. Aber vor allem auch eine ganz besondere Uhr. Obwohl – oder vielleicht gerade weil – sie sich bei ihrer ersten Begegnung nicht über Zeitmesser unterhielten. «Wir sprachen über ‹Star Trek›, die ‹Enterprise›, Raumschiffe und Comics», erzählte Fabrizio Buonamassa Stigliani später.
Fabrizio Buonamassa Stigliani (l.) und Vianney Halter.
Fabrizio Buonamassa Stigliani (l.) und Vianney Halter.PR
Fabrizio Buonamassa Stigliani (l.) und Vianney Halter.
Fabrizio Buonamassa Stigliani (l.) und Vianney Halter.PR
Offensichtlich fanden sie sich. Die eben an den Geneva Watch Days präsentierte Uhr gehört jedenfalls wohl zu den interessanteren Collabs der jüngeren Zeit. Sie ist unverkennbar eine Bulgari. Und doch ganz klar auch eine Vianney Halter.

Partner-Inhalte

«Steampunk» nennt man den Stil gerne – ästhetisch irgendwo angesiedelt zwischen den Fantasien des Science-Fiction-Pioniers Jules Verne, einem alten U-Boot oder der Maschinenwelt der frühen Industrialisierung: ein Art-déco-Cockpit fürs Handgelenk, halb nautisches Präzisionsinstrument, halb retrofuturistische Zeitmaschine. Das machen zum Beispiel sichtbare Schrauben aus, separate Anzeigen, nostalgische Ziffern, gebläute Zeiger sowie die Anmutung von Manometern oder Navigationsinstrumenten.
Dazu kommt – hier war Fabrizio Buonamassa Stigliani am Drücker – eine klar römische Anmutung. Schon in Bezug auf die charakteristische Finissimo-Grundform: ein Achteck, inspiriert von der monumentalen Geometrie der Basilica di Massenzio am Forum Romanum. Die gestuften Ebenen am Gehäuse verstärken den Eindruck. Man denkt an Sockel, Gesimse, Portale, vielleicht sogar an die geometrische Strenge antiker Bauten. Und in diese beinahe steinerne Architektur sind dann verspielte «Bullaugen» eingelassen – da grüsst wieder Vianney Halter.
Von der Uhr gibt es 30 Exemplare in Titan (zu 70’000 Franken) sowie 15 Exemplare in Roségold (zu 108’000 Franken). Basis ist Bulgaris ultraflaches BVL-138-Kaliber mit Mikrorotor, ergänzt um ein mit Vianney Halter entwickeltes Modul für zweite Zeitzone, Datum und Tag-Nacht-Anzeige. Das daraus entstandene neue Kaliber trägt die Bezeichnung BVF 200.

Werbung

Bvlgari 2026_Octo Finissimo Dual Time X Vianney Halter_Packshot_104356_03.jpg
Bvlgari 2026_Octo Finissimo Dual Time X Vianney Halter_Packshot_104355_03.jpg
1 / 2
Die Octo Finissimo Dual Time × Vianney Halter in Titan.PR
Nebenbei: Vianney Halter war schon öfter für ungewöhnliche Collabs zu haben. Mit der Marke Louis Erard schuf er etwa den Régulateur Vianney Halter × Louis Erard. Kostenpunkt: 4444 Franken.
«Steampunk» geht auch günstig.

Über die Autoren

Werbung