Louis Erard: Die kleine Schweizer Marke, gegrΓΌndet 1929 und mit Regulatoren berΓΌhmt geworden, wΓ€re wegen Bedeutungslosigkeit verschwunden, hΓ€tte Manuel Emch sie vor knapp vier Jahren nicht fΓΌr sich entdeckt. Der vormalige CEO von Jaquet Droz und RJ Romain Jerome β Erstere blΓΌht, Zweitere ist verwelkt β hat das Steuer der Marke ΓΌbernommen, ihr eine neue Strategie verpasst und das Profil geschΓ€rft, etwa indem er das Sortiment von 300 auf 15 Referenzen schrumpfte.
Zudem brachte der FΓΌnfzigjΓ€hrige mit Leidenschaft fΓΌr Uhren und Kunst sein Netzwerk ins Spiel: hier eine Kollaboration mit dem grossen Alain Silberstein, dort eine Partnerschaft mit Ahmed Seddiqi & Sons, einem renommierten Uhren- und SchmuckhΓ€ndler im Nahen Osten. Was Emch bei all dem nicht angerΓΌhrt hat: das Preis-Leistungs-VerhΓ€ltnis, mit dem sich die Zeitmesser von Louis Erard seit eh und je aus der Masse der Luxusuhren abheben. Das Markenversprechen: viel Uhr zu moderaten Preisen.
Die Uhrenmarke aus Le Noirmont im Jura ist gemΓ€ss Emch lΓ€ngst wieder auf Kurs, sprich begehrt und lukrativ.