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Oris Star kehrt zurück

Hommage auf einen Meilenstein

Vor 60 Jahren revolutionierte Rolf Portmann die Schweizer Uhrenindustrie. Jetzt bringt Oris die Kultuhr zurück.

Iris Kuhn Spogat

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Die Neuauflage sieht aus wie das Original, im Inneren arbeitet ein modernes Automatikwerk. PR

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Es war ein stiller, aber entscheidender Moment in der Schweizer Uhrengeschichte: Dem jungen Anwalt Rolf Portmann, seit 1956 bei Oris angestellt, war es nach zehnjährigem Kampf gelungen, das Schweizer Uhrenstatut zu kippen. Das Gesetz aus den 1930er-Jahren hatte Innovationen praktisch verboten und kleinere Hersteller wie Oris auf die zwar zuverlässige, aber einfache Pinhebelhemmung festgenagelt. Damit war die Hölsteiner Uhrenmarke endlich frei in ihren Entwicklungsmöglichkeiten. 1966 kam das Kaliber 645 heraus – ein automatisches Inhouse-Werk mit Schweizer Ankerhemmung. Es wurde erstmals in der Oris Star verbaut.
Die originale Oris Star aus dem Jahr 1966.
Die originale Oris Star aus dem Jahr 1966.PR
Die originale Oris Star aus dem Jahr 1966.
Die originale Oris Star aus dem Jahr 1966.PR
Nun, sechzig Jahre später, taucht diese Uhr wieder auf. Äusserlich ist sie mit 35 Millimetern Durchmesser und auch von der Zifferblattgestaltung her wie das Original. Im Inneren arbeitet derweil das Kaliber 733 mit 41 Stunden Gangreserve.
Rolf Portmann war 26 Jahre Angestellter bei Oris. 1982 übernahm er mit Ulrich Herzog im Rahmen eines Management Buy-outs die angeschlagene Marke und machte sie wieder unabhängig. Portmann ist heute Ehrenpräsident, Herzog Präsident von Oris.
Oris Portrait Dr Rolf Portmann, Honorary Chairman / Oris Watch
Ken Laurent Rüefnacht / PR
Oris Portrait Dr Rolf Portmann, Honorary Chairman / Oris Watch
Ken Laurent Rüefnacht / PR

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