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Ungezwungen, locker und entspannt

Die Uhrenmesse Chronopolis öffnet ihre Tore

In Genf präsentieren unabhängige Marken ihre Werke. Die Messe ist ein Gegenentwurf zu den klassischen, oft stark kuratierten Formaten.

Iris Kuhn Spogat

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Les Halles de l’Île: Schauplatz der ersten Chronopolis. PR

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Die Uhrenmesse Chronopolis findet gleichzeitig mit der Watches and Wonders statt, steht aber unter einem ganz anderen Stern: In Les Halles de l’Île, im Herzen von Genf und von der Rhone umflossen, warten vom 14. bis 18. April 20 unabhängige Uhrenunternehmen darauf, entdeckt zu werden und sich mit der Community auszutauschen.
Darunter sind die Masterminds aus der Indie-Szene wie Atelier Wen, Formex, Baltic, Awake, Depancel, Studio Underd0g, Furlan Marri und Yema. Ihre Uhren – in unteren und mittleren Preissphären – sind zum Anfassen, Anprobieren und Diskutiertwerden da. Chronopolis ist täglich von 10 bis 19 Uhr offen, der Eintritt ist gratis.
Chronopolis ist das Werk von Lorenzo Maillard und seinem Team. Maillard ist Spross einer der bekanntesten Familien der Uhrenpublizistik. Sie prägt seit fast einem Jahrhundert das Fachmagazin «Europa Star». Statt diese Geschichte weiterzuschreiben, geht Lorenzo einen eigenen Weg und steht heute für einen neuen Typ von Uhrenexperten – tief in der Materie verwurzelt, aber nicht versteinert. Einer, der Vintage-Uhren liebt, weil ihn das «leicht Unperfekte» mehr fasziniert als der sterile State of the Art moderner Luxusuhren, und einer, der die Branche mit Humor und Entspanntheit etwas auflockern will. Und so ist Chronopolis ein offener Gegenentwurf zu den klassischen, oft stark kuratierten Formaten: Hier sollen unabhängige Marken, Sammler und Neugierige locker, flockig und ohne Scheu miteinander ins Gespräch kommen.

Partner-Inhalte

Chronopolis wurde konzipiert von Lorenzo Maillard, Stephan Pereira Procacci und Maxime Couturier (v.r.).
Chronopolis wurde konzipiert von Lorenzo Maillard, Stephan Pereira Procacci und Maxime Couturier (v.r.).PR
Chronopolis wurde konzipiert von Lorenzo Maillard, Stephan Pereira Procacci und Maxime Couturier (v.r.).
Chronopolis wurde konzipiert von Lorenzo Maillard, Stephan Pereira Procacci und Maxime Couturier (v.r.).PR

Uhrenmessen 2026

IM FRÜHLING

Watches and Wonders

Vom 14. bis zum 20. April wird Genf erneut zum Schauplatz der wichtigsten Neuheiten der Uhrenbranche. Mit 66 ausstellenden Marken – darunter erstmals seit Jahren wieder Audemars Piguet – markiert die Messe den zentralen Branchentreffpunkt des Jahres. Vom 18. bis zum 20. April finden die sogenannten Publikumstage statt – mit einem inzwischen recht spannenden und interaktiven Angebot für jedermann und jedefrau. Tagestickets gibt es online only. Sie kosten ab 50 Franken. Ausserhalb des Palexpo, im Herzen der Stadt, finden in der Eventreihe «In the City» unzählige Aktivitäten zu Uhren und Genf statt, wie geführte Touren, Ausstellungen und eine inzwischen bereits legendäre «Nocturne» am Donnerstag, 17. April – alles kostenlos. www.watchesandwonders.com
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Time to Watches

Vom 15. bis zum 19. April präsentieren in der Villa Sarasin direkt neben dem Palexpo 85 weitere Uhrenhersteller – allesamt Nicht-Konzernmarken – ihr Schaffen. Die Villa steht allen offen, bietet Austausch, Workshops in einem entspannten Ambiente – die Welt der Independent-Uhren unverstellt nah- und erlebbar. Der Eintritt in die Villa kostet um die 20 Franken. www.timetowatches.com

Chronopolis

Siehe oben. www.chronopolis.ch

IM SOMMER

Geneva Watch Days

Vom 25. bis zum 30. August verwandeln die Geneva Watch Days das Rive Droite um den Quai du Mont-Blanc in eine offene Uhrenmeile. Das Besondere: Die Messe findet dezentral in Hotels und Boutiquen statt. Über 50 Marken – von Breitling bis MB&F – zeigen ihre Neuheiten in Hotelsuiten, -bars und -sälen. Im zentralen Pavillon Rotonde du Mont-Blanc stellen die Uhrenhersteller ihre Highlights aus, und es finden Panel-Talks statt. Der Eintritt ist kostenlos. Tipp: Wer sich für eine «Guided Tour» anmeldet, bekommt in der Gruppe auch Zugang zu den Showrooms, die meist Terminkunden vorbehalten sind. www.gva-watch-days.com

IM HERBST

Zurich Watch Fair

Eine Uhrenmesse der ganz anderen Art ging eben im Kongresshaus Zürich über die Bühne – und wird am 29. November erneut dort stattfinden. An der Zurich Watch Fair liegt der Fokus ganz woanders: Statt Showrooms gibt es hier Tische, an denen ge- und verkauft wird, wie an einer klassischen Händlerbörse. Early Birds bezahlen 30 Franken Eintritt, können dafür schon um acht Uhr in den Saal. Für 10 Franken sind die Türen ab 10 Uhr geöffnet. Um 17 Uhr ist Schluss. www.zurichwatchfair.com
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