Was es mit dem Ewigen Kalender und dem Jahr 2100 auf sich hat
1582 wurde der Gregorianische Kalender eingeführt als Verbesserung des Julianischen, weil Letzterer mit seinen Schaltjahrregeln langfristig ungenau wurde. Im Julianischen Kalender war jedes Jahr, das durch 4 teilbar ist, automatisch ein Schaltjahr. Dadurch wich das Kalenderjahr im Schnitt um etwa 11 Minuten vom tatsächlichen Sonnenjahr ab. Über Jahrhunderte summierte sich die Differenz, sodass sich die Jahreszeiten langsam vom Kalenderdatum entfernten. Im Gregorianischen Kalender entschied man sich daher auf eine präzisere Schaltjahrregel: Ein Jahr ist ein Schaltjahr, wenn es durch 4 teilbar ist, aber nicht, wenn es durch 100 teilbar ist, ausser es ist durch 400 teilbar. Der Effekt: Drei von vier Jahrhundertjahren sind keine Schaltjahre.
Diese Schaltjahrregel führt dazu, dass im Jahr 2100 der Ewige Kalender korrigiert werden muss, weil viele dieser mechanischen Kalender nur mit dem einfachen Vier-Jahres-Rhythmus des Julianischen Kalenders arbeiten und die Sonderregel für Jahrhundertjahre nicht berücksichtigen. Konkret: Im Jahr 2100 erwartet der Ewige Kalender einen 29. Februar – doch laut Gregorianischem Kalender gibt es diesen Tag nicht, weil 2100 zwar durch 100, aber nicht durch 400 teilbar und somit kein Schaltjahr ist. Deshalb muss das Datum am 28. Februar 2100 von Hand auf 1. März 2100 gerichtet werden.