Der heftige Sturm, den die Kooperation von Swatch mit Audemars Piguet rund um die Welt entfacht hat, ist mittlerweile etwas abgeflaut. Die Warteschlangen vor den Swatch-Läden sind kürzer geworden oder verschwunden, die Mondpreise auf den Secondhandplattformen, welche in den ersten Tagen nach der Lancierung der «Royal Pop» verlangt worden waren, sind deutlich zurückgekommen.
Das macht den Blick frei auf die entscheidende Frage: Wie geht es eigentlich jenen Schweizer Uhrenfirmen, die nicht das oberste Ende des Marktes abdecken? Oder anders: Wie begehrt sind «Swiss made»-Uhren auf dem Massenmarkt überhaupt noch?