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Trockenheit bremst Rheinschifffahrt aus

Logistikerin fordert politische Hilfe vom Bundesrat

Teile des Rheins in Deutschland sind nicht mehr passierbar. Hier müsse der Bund mehr Druck machen, findet Ultra-Brag-Chefin Andrea Grisard.

Michael Heim Handelszeitung

Die Zollburg Pfalzgrafenstein am Rhein: In der Gegend von Kaub ist der Pegel so tief, das kaum noch grosse Schiffe verkehren können (Bild vom 10. August 2026).
Die Zollburg Pfalzgrafenstein am Rhein: In der Gegend von Kaub ist der Pegel so tief, das kaum noch grosse Schiffe verkehren können (Bild vom 10. August 2026).AP Photo/Michael Probst

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Die Trockenheit führt in der Schweiz zu Versorgungsproblemen. Davor warnt Andrea Grisard, Präsidentin des Hafenlogistikunternehmens Ultra-Brag, das in den Rheinhäfen der Region Basel Container und Schüttgut wie Getreide umschlägt. Der Grund: Der Rhein führe so wenig Wasser wie nie, seit es saubere Statistiken gebe, weshalb kaum noch Schiffe verkehrten – und wenn, dann nur mit einem Bruchteil der normalen Ladung.
Mittlerweile ist der Pegel bei der deutschen Stadt Kaub, der gut einen Meter über der tiefsten Stelle im Fluss ansetzt, auf 12 Zentimeter gefallen. «Ideal für den normalen Schiffsverkehr wären 2 Meter mehr», so Grisard. Die Stelle unterhalb von Mainz sei für Schiffe nicht mehr passierbar.
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