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UBS will mehr Superreiche in Asien angeln

Die Grossbank UBS will ihr Geschäft mit sehr reichen Kunden in Asien ausbauen. Die in Asien betreuten Kundengelder sollen um bis zu 20 Prozent steigen. Dafür wird die Zahl der Kundenbetreuer aufgestockt.

Veröffentlicht 07.07.2011

In den nächsten drei bis fünf Jahren will die UBS (Aktie) das Volumen der in Asien betreuten Kundengelder um zehn bis 20 Prozent ausbauen. Dies sagte die Chefin des Asien-Geschäfts, Amy Lo, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am. Anvisiert sind superreiche Kunden, sogenannte Ultra High Net Worth Clients. Als solcher gilt bei der UBS, wer mehr als 50 Millionen Dollar investieren kann.

Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, soll die Zahl der Kundenbetreuer in der Region um bis zu einem Drittel auf 1200 steigen - und dies trotz weiterer Stellenstreichungen in anderen Regionen.

Die UBS, die mit Rivalen wie Citigroup und HBSC sowie lokalen Anbietern um superreiche Kunden rangelt, ist Marktführer in Asien. Ende 2010 entfielen 22 Prozent der im Wealth Management verwalteten Vermögen von insgesamt 768 Milliarden Franken auf Kunden aus der Region.

(cms/rcv/sda)

 

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