Abo
Planung ohne jede Sicherheit

Wie KMU dem Zolldruck von Donald Trump ausweichen

Viele Schweizer Familienfirmen rutschen in den USA in die roten Zahlen – Auswege aus Donald Trumps Zollfalle sind riskant.

Stefan Barmettler HZ

file7xgp23fm6u11d67daijy
Düstere Aussichten? Clevere KMU finden Wege, um die Zölle zu umgehen – so wie Ypsomed-Chef Simon Michel, der einen Teil der Produktion nach Deutschland verlagern könnte keystone-sda.ch
Jetzt sind die Zahlenmenschen gefragt. Ganze Teams in KMU rechnen Szenarien durch, kalkulieren Zolltarife, Arbeitskosten je Stunde und Steuersätze, verschieben Fabriken und Arbeitsplätze. Wo soll künftig produziert, wo sollen Halbfabrikate eingekauft, wo welche Ware zu welchem Preis an die Kundschaft gebracht werden? Ausgelöst hat die Hektik US-Präsident Donald Trump, der im Stundentakt den Importfirmen, die in den USA Geschäfte machen wollen, neue Zollabgaben abnötigt.
Beim Küchenutensilienhersteller Kuhn Rikon hat die «Taskforce USA» in den letzten paar Monaten schon zehnmal das Geschäftsmodell neu durchgerechnet, weil der US-Präsident ständig an den Warenzöllen schraubt und Strafzölle verhängt. Mal gegen China, Indien oder eben die Schweiz.
Über die Autoren

Werbung