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Fast Food

Schweizer Subway übernimmt Dunkin' Donuts

Die Subway-Manager haben die 19 Schweizer Dunkin’-Läden übernommen. Nun wollen sie das Filialnetz kräftig ausbauen. Sie setzen dabei auf ein breiteres Getränkeangebot.

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Sie setzen nicht nur auf süsses Gebäck: Sebastian Becker (l.) und Markus Laenzlinger wollen bei Dunkin’ Getränke stärker in den Fokus rücken.
Sie setzen nicht nur auf süsses Gebäck: Sebastian Becker (l.) und Markus Laenzlinger wollen bei Dunkin’ Getränke stärker in den Fokus rücken.Kim Niederhauser

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Die Sandwiches von Subway gelten als gesündere Alternative zu klassischem Fast Food wie Burger und Pommes frites. Nun setzen die Schweizer Subway-Manager aber auf Zuckersüsses. Markus Laenzlinger und Sebastian Becker haben mit ihrer Firma Convenience House die 19 Schweizer Donut-Läden von Dunkin’ übernommen. Master-Franchisenehmer bei Subway sind sie bereits.
Die Wachstumspläne sind ehrgeizig. «In fünf bis sieben Jahren wollen wir 50 Dunkin’-Standorte betreiben», sagt der langjährige Migrolino-Chef Laenzlinger. Er sieht Synergien mit Subway im Marketing und bei der Expansion. So könne man in Food Courts beide Konzepte gemeinsam etablieren.
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Die Wachstumspläne sind ehrgeizig. In fünf bis sieben Jahren wollen die neuen Besitzer 50 Dunkin’-Standorte betreiben.PR
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Die Wachstumspläne sind ehrgeizig. In fünf bis sieben Jahren wollen die neuen Besitzer 50 Dunkin’-Standorte betreiben.PR
Convenience-House-CEO Sebastian Becker will dabei nicht nur auf die farbig glasierten Teigkringel setzen. «Wir werden das Getränkesortiment stark ausbauen.» Dabei denkt er weniger an Softdrinks als an Varianten mit funktionalen Zutaten wie Spirulina oder Zuckerfreies. Einen Ube-Drink, ein auffällig violettes Trendgetränk aus der philippinischen Küche, hat Dunkin’ unter den neuen Besitzern bereits lanciert. Das Kaffeeangebot sei bereits vielfältig. «Wir müssen es aber besser bekannt machen», sagt Becker.
Die Schweizer Dunkin’-Standorte waren zum Grossteil im Besitz von Roland Zanotelli. Nach dem Verkauf ist der 85-jährige Immobilienunternehmer und Olivenölproduzent nun auch Teilhaber bei Convenience House. Laut Präsident Markus Laenzlinger funktioniert die Neuausrichtung im Hauptgeschäft mit Subway. «Mit der Entwicklung von Subway sind wir sehr zufrieden. Wir wachsen prozentual zweistellig.» Nach dem Neustart vor zwei Jahren wurde das verstaubte Image aufgefrischt, und die Läden erhielten ein helleres Design. Zudem führten die neuen Besitzer Screens ein, auf denen die Kundschaft ihr Sandwich selber zusammenstellen und bestellen kann. Einige Filialen schlossen die Master-Franchisenehmer allerdings, sie waren wenig rentabel.

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Ab dem kommenden Jahr soll der Ausbau zügig voranschreiten. Bis Ende 2026 werden es 60 Subway-Restaurants sein. Kurz vor der Eröffnung stehen je ein Standort im Zentrum von St. Gallen und in Thun. Mittelfristig peilen Laenzlinger und Becker rund 130 Sandwich-Läden in der Schweiz an.

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