Vor knapp einem Jahr wurde Markus Laenzlinger fast erschlagen – von einem Dokument des Fast-Food-Konzerns Subway. Der langjährige Migros-Manager knallt demonstrativ den ausgedruckten Franchisevertrag auf den Tisch. 389 Seiten umfasst das Werk, das die Zusammenarbeit mit Subway regelt. Gemeinsam mit Sebastian Becker – ebenfalls ein Ex-Migros-Mann – möchte Laenzlinger die in der Schweiz dahinsiechende Fast-Food-Marke auf Vordermann bringen und auf Expansionskurs führen. Ihr Ziel: den Schweizer Fast-Food-Markt neu aufmischen – mit einem Konzept, das sie grundlegend überarbeitet haben. Doch das Unterfangen erweist sich als anspruchsvoller als gedacht.
Als Master-Franchisenehmer haben die beiden das exklusive Recht, neue Subway-Filialen in der Schweiz zu eröffnen, und bestimmen über die bestehenden Standorte. Doch der Unterschrift beider Parteien im August 2024 waren zähe Verhandlungen vorausgegangen. Zwei Subway-Delegationen aus den USA schickten Laenzlinger und Becker unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Erst beim dritten Anlauf kam der Deal endlich zustande.