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Wegen Solarstrom

Mega-Batterien boomen – und sind die neue Goldgrube der Stromwirtschaft

Milliarden werden in Batterien und Stauseen investiert. Dabei geht es nicht nur um die Stromversorgung, sondern auch um fette Gewinne.

Michael Heim Handelszeitung

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Grossbaustelle von Flexbase in Laufenburg: Am ehemaligen Sitz der Netzgesellschaft Swissgrid sollen ein Rechenzentrum und eine Gigawatt-Batterie entstehen. Gleich nebenan befinden sich die wichtigsten Strom-Importleitungen aus Deutschland. zVg

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Einmal mehr wird im aargauischen Laufenburg an der Energiezukunft gebaut. Dort, wo vor 68 Jahren erstmals die Stromnetze von Deutschland, Frankreich und der Schweiz verbunden wurden und an Spitzentagen die Strommenge mehrerer AKW ΓΌber den Rhein fliesst, befindet sich eine der grΓΆssten Baustellen der Schweiz: Am einstigen Hauptsitz der Netzbetreiberin Swissgrid grΓ€bt sich das Unternehmen Flexbase in die Tiefe. Auf einer FlΓ€che von mehreren Fussballfeldern entsteht nicht nur ein Rechenzentrum der Superklasse, sondern auch eine riesige Batterie mit Atomkraftwerkdimension: Im Vollausbau soll sie wΓ€hrend ein bis zwei Stunden 1,2 Gigawatt (GW) Leistung ins Stromnetz einspeisen kΓΆnnen, so viel wie das AKW GΓΆsgen.
Auch finanziell spielt das Projekt in der Oberliga. GeschΓ€ftsfΓΌhrer Marcel Aumer spricht von 1 bis 5 Milliarden Franken Investitionen fΓΌr das Gesamtprojekt, wird dabei aber nicht konkreter. Es sind Kennzahlen, die niemanden kΓΌhl lassen. Jeder in der Strombranche spricht ΓΌber das verrΓΌckte Projekt des frΓΌheren Axpo-Managers.
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