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Sieben Jahre für UBS-Händler Adoboli

Das Londoner Geschworengericht hat entschieden: Der frühere UBS-Wertpapierhändler Kweku Adoboli wurde des Betrugs für schuldig befunden. Dafür erhält der ehemalige Banker eine hohe Haftstrafe.

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Ex-UBS-Händler Kweku Adoboli vor dem Londoner Gericht. (Bild: Bloomberg) RMS

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Seine unerlaubten Geschäfte habe er mit geheimen Konten getarnt. In einer Phase habe er einen Verlust von zwölf Milliarden Dollar riskiert und die ganze Bank aufs Spiel gesetzt. Getrieben haben ihn nach Ansicht von Staatsanwältin Sasha Wass Ehrgeiz und der Drang nach hohen Erfolgsprämien.
Erst als ihm bankinterne Kontrolleure auf die Spur kamen, habe er Mitte September des vergangenen Jahres seine Aktivitäten den Vorgesetzten gemeldet, worauf er noch in der gleichen Nacht verhaftet wurde.
Der aus Ghana stammende Sohn eines UNO-Diplomaten räumte vor Gericht ein, dass er mit hohen Risiken und verdeckten Konten operierte. Er wies aber jegliche Betrugsabsichten von sich. Er habe immer nur das Beste für die UBS im Auge gehabt, die für ihn so etwas wie seine Familie gewesen sei.
Die geheimen Konten seien «Gewinn-Puffer» für seine Abteilung gewesen. Die Bank habe ihn zu immer höheren Risiken getrieben. Arbeitskollegen hätten von seinen Aktivitäten gewusst. Seine Vorgesetzten hätten sein Handeln stillschweigend geduldet solange es Gewinn abwarf.
(tke/rcv/sda/awp)

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