Richard Saynor lacht, als er die Metapher bemüht. «Wir durchlaufen gerade unsere Trotzphase, die ‹terrible two›, wie das in dem Alter üblich ist», sagt der CEO von Sandoz. «Wir testen und verschieben Grenzen, finden unsere Unabhängigkeit und die eigene Stimme.» Der 57-jährige Brite, der seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz lebt, hat seinen trockenen Humor nicht verloren. Er spielt auf das Zwei-Jahr-Jubiläum an, das Sandoz diesen Oktober feiert. Zwei Jahre, in denen sich die Generika-Firma
von ihrem ehemaligen Mutterkonzern Novartis abgenabelt hat – mit überraschendem Erfolg.