Die Credit Suisse präsentiert am Donnerstag erstmals seit der Attacke
des aktivistischen Investors Rudolf Bohli ihre Quartalszahlen. Ihr Problem: Das Zahlenwerk dürfte Bohlis Argumentation bestärken.
Denn hier liegt die wahre Gefahr für die CS-Spitze: Mit seinen 0,2 Prozent ist Bohli viel zu klein, um den Chefs Befehle zu erteilen.
Doch seine Analyse, dass das Investmentbanking und dort vor allem das Handelsgeschäft noch immer viel zu gross sind, wird sich im dritten Quartal bestätigen. Banken mit starkem Handelsgeschäft weisen wegen der schwachen Börsenvolatilität dürftige Erträge aus, das hat letzte Woche auch die Deutsche Bank gezeigt.