Die Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen wird heiss diskutiert – sogar im Ausland. Welche Freunde und Gegner sich die Initiative hierzulande und ennet der Grenze gemacht hat.
Bekannte Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben sich zum bedingungslosen Grundeinkommen geäussert. Fünf Befürworter und Gegner im Überblick. (Zitate teilweise aus dem Buch «Was fehlt, wenn alles da ist?» von Mitinitiant Daniel Häni und Philosoph Philip Kovce.)KeystoneRMS
Bekannte Personen aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben sich zum bedingungslosen Grundeinkommen geäussert. Fünf Befürworter und Gegner im Überblick. (Zitate teilweise aus dem Buch «Was fehlt, wenn alles da ist?» von Mitinitiant Daniel Häni und Philosoph Philip Kovce.)KeystoneRMS
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Anita Fetz, SP-Ständerätin Basel-Stadt, PRO. Sie hat sich entgegen der Parole ihrer Partei für das bedingungslose Grundeinkommen ausgesprochen.KeystoneRMS
Anita Fetz, SP-Ständerätin Basel-Stadt, PRO. Sie hat sich entgegen der Parole ihrer Partei für das bedingungslose Grundeinkommen ausgesprochen.KeystoneRMS
Albert Wenger, US-Top-Investor, PRO. Er findet das Grundeinkommen eine gute Idee. Gegenüber der Handelszeitung sagte er: «Wenn Menschen ein Grundeinkommen erhalten, ist es o.k., wenn das Auto von einer Maschine gefahren und das Röntgenbild von der Maschine ausgewertet wird. Der Mensch kann dann sinnvollere Sachen machen.»Flickr/CCRMS
Albert Wenger, US-Top-Investor, PRO. Er findet das Grundeinkommen eine gute Idee. Gegenüber der Handelszeitung sagte er: «Wenn Menschen ein Grundeinkommen erhalten, ist es o.k., wenn das Auto von einer Maschine gefahren und das Röntgenbild von der Maschine ausgewertet wird. Der Mensch kann dann sinnvollere Sachen machen.»Flickr/CCRMS
Götz W. Werner, Gründer und Aufsichtsratmitglied der dm-drogerie markt, PRO. Er nennt das bedingungslose Grundeinkommen einen «Akt der Befreiung»: «Jeder Bürger würde gewinnen. An Würde und Sicherheit. An wirklicher Freiheit.»KeystoneRMS
Götz W. Werner, Gründer und Aufsichtsratmitglied der dm-drogerie markt, PRO. Er nennt das bedingungslose Grundeinkommen einen «Akt der Befreiung»: «Jeder Bürger würde gewinnen. An Würde und Sicherheit. An wirklicher Freiheit.»KeystoneRMS
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Oswald Sigg, ehemaliger Vizekanzler und Bundesratssprecher, PRO. Er sagt: «Mit dem Grundeinkommen würde die Gesellschaft nicht der allgemeinen Faulheit anheimfallen. Im Gegenteil: Dank des Grundeinkommens wäre man nicht mehr darauf angewiesen, möglichst viel Geld zu generieren, und könnte sich eine Lehre in einem Tieflohnbetrieb leisten.»KeystoneRMS
Oswald Sigg, ehemaliger Vizekanzler und Bundesratssprecher, PRO. Er sagt: «Mit dem Grundeinkommen würde die Gesellschaft nicht der allgemeinen Faulheit anheimfallen. Im Gegenteil: Dank des Grundeinkommens wäre man nicht mehr darauf angewiesen, möglichst viel Geld zu generieren, und könnte sich eine Lehre in einem Tieflohnbetrieb leisten.»KeystoneRMS
Thomas Straubhaar, Schweizer Ökonom, ehemaliger Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, PRO. Er sagt: «Eine Sozialpolitik, die der neuen Lebenswirklichkeit Rechnung trägt, darf sich nicht darauf beschränken, Menschen in Not zu helfen. Sie muss verhindern, dass Menschen in Not geraten.» Ein Grundeinkommen könne dazu beitragen.KeystoneRMS
Thomas Straubhaar, Schweizer Ökonom, ehemaliger Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, PRO. Er sagt: «Eine Sozialpolitik, die der neuen Lebenswirklichkeit Rechnung trägt, darf sich nicht darauf beschränken, Menschen in Not zu helfen. Sie muss verhindern, dass Menschen in Not geraten.» Ein Grundeinkommen könne dazu beitragen.KeystoneRMS
Roger Köppel, SVP-Nationalrat und Chefredaktor Weltwoche, CONTRA. Er nennt das bedingungslose Grundeinkommen einen Angriff auf die Menschenwürde. «Eine Gesellschaft lebt davon, dass jeder weiss, dass er zuerst etwas beitragen muss.»KeystoneRMS
Roger Köppel, SVP-Nationalrat und Chefredaktor Weltwoche, CONTRA. Er nennt das bedingungslose Grundeinkommen einen Angriff auf die Menschenwürde. «Eine Gesellschaft lebt davon, dass jeder weiss, dass er zuerst etwas beitragen muss.»KeystoneRMS
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Luca Urgese, Parteipräsident der Basler FDP, CONTRA. Er fragt: «Würden Sie aufhören zu arbeiten, wenn es Ihr Nachbar tut und Sie ihm mit Ihrem Einkommen aus Zwangssolidarität ein Grundeinkommen finanzieren müssen?» und nennt das bedingungslose Grundeinkommen den «Anfang vom Ende der Solidarität».Luca UrgeseRMS
Luca Urgese, Parteipräsident der Basler FDP, CONTRA. Er fragt: «Würden Sie aufhören zu arbeiten, wenn es Ihr Nachbar tut und Sie ihm mit Ihrem Einkommen aus Zwangssolidarität ein Grundeinkommen finanzieren müssen?» und nennt das bedingungslose Grundeinkommen den «Anfang vom Ende der Solidarität».Luca UrgeseRMS
Angela Merkel, CDU, Bundeskanzlerin, CONTRA. Sie ist gegen ein Grundeinkommen. Dieses wäre eine Abkehr vom Bedarfsprinzip, welches die Bundesregierung stärken wolle.KeystoneRMS
Angela Merkel, CDU, Bundeskanzlerin, CONTRA. Sie ist gegen ein Grundeinkommen. Dieses wäre eine Abkehr vom Bedarfsprinzip, welches die Bundesregierung stärken wolle.KeystoneRMS
Gregor Gysi, die Linke, CONTRA. Er findet, ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre viel zu teuer. Zudem sei es unsolidarisch: «Wenn ein junger Mann mit reichen Eltern keine Lust hat zu arbeiten, bekäme er dennoch ein bedingungsloses Grundeinkommen, um sich in jeder Hinsicht zu versorgen. Dafür müssen andere arbeiten, denen gegenüber er sich nicht solidarisch verhält.»RMS
Gregor Gysi, die Linke, CONTRA. Er findet, ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre viel zu teuer. Zudem sei es unsolidarisch: «Wenn ein junger Mann mit reichen Eltern keine Lust hat zu arbeiten, bekäme er dennoch ein bedingungsloses Grundeinkommen, um sich in jeder Hinsicht zu versorgen. Dafür müssen andere arbeiten, denen gegenüber er sich nicht solidarisch verhält.»RMS
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Rudolf Strahm, Schweizer Ökonom, CONTRA. Er hält das bedingungslose Grundeinkommen für einen Motivations- und Energiekiller für Jugendliche. Dieses wäre zudem ein gesellschaftlicher Anreiz zu einer «Null-Bock-Grundhaltung mit verpassten Lebenschancen.»Rudolf StrahmRMS
Rudolf Strahm, Schweizer Ökonom, CONTRA. Er hält das bedingungslose Grundeinkommen für einen Motivations- und Energiekiller für Jugendliche. Dieses wäre zudem ein gesellschaftlicher Anreiz zu einer «Null-Bock-Grundhaltung mit verpassten Lebenschancen.»Rudolf StrahmRMS