Die Hotels der Gruppe Victoria-Jungfrau Collection haben im letzten Jahr wieder ein wenig rentiert. Trotz weniger Umsatz gelang der Luxushotel-Gruppe der Weg zurΓΌck in schwarze Zahlen. Die Prognosen bleiben aber vorsichtig.
Traditionsreiche Adresse: das Eden au Lac in ZΓΌrich (Bild: Keystone) RMS
Die Hotel-Gruppe Victoria-Jungfrau Collection hat 2010 knapp 0,95 Millionen Franken Gewinn erwirtschaftet - nach einem Verlust von rund 1,21 Millionen im Jahr zuvor. Die vier LuxushΓ€user an nobelster Adresse erzielten einen Umsatz von 74,2 Millionen Franken und damit 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Bruttobetriebserfolg lag mit 31,6 Millionen Franken um rund sechs Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Γbernachtungszahlen gingen um 2,7 Prozent zurΓΌck auf 131'391 GΓ€ste. WΓ€hrend aus Deutschland und Grossbritannien weniger GΓ€ste anreisten, besuchten Touristen aus China, Indien und den Golfstaaten die Hotels in Bern, Luzern, Interlaken und ZΓΌrich umso mehr. In allen Hotels stellten die Schweizer GΓ€ste aber weiterhin den grΓΆssten Anteil.
Den AktionΓ€ren soll wiederum keine Dividende gezahlt werden, nachdem bereits im Vorjahr auf eine AusschΓΌttung verzichtet worden war. BezΓΌglich weiterer Entwicklung gibt sich das Unternehmen vorsichtig. Mit einem Aufschwung rechne man "frΓΌhestens" im Jahr 2012.
Zur Hotel-Gruppe gehΓΆren vier der nobelsten Adressen der Schweiz: Das Victoria-Jungfrau in Interlaken, das Palace in Luzern, das Eden au Lac in ZΓΌrich und das frisch renovierte Bellevue Palace in Bern.