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Swisscom: Fiasko Fastweb

Seit vier Jahren versucht CEO Carsten Schloter bei der italienischen Tochter Fastweb das Steuer herumzureissen. Vergeblich. Die Bilanz der strategischen und operativen Fehler.

Marc Kowalsky

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Solide Leistung โ€“ aber nur in der Schweiz: Carsten Schloter. RMS

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Dreimal die Woche hatte der Parco Sempione im Herzen von Mailand einen frรผhen Besucher: Bereits morgens um fรผnf, bei jedem Wetter, spulte Carsten Schloter im 38 Hektar grossen Park seine Joggingkilometer herunter, dann erst machte er sich auf den Weg zum zweieinhalb Kilometer entfernten Bรผro. Es war in der Zeit, als Schloter zusรคtzlich zu seinem Amt als Swisscom-CEO auch noch den Chefposten bei der Tochter Fastweb bekleidete. Manche der italienischen Kollegen schรผttelten den Kopf ob so viel Tatendrang.
Doch alle Anstrengungen Schloters reichten nicht, um bei Fastweb das Ruder herumzureissen: Ende letzten Jahres musste die Swisscom einen Abschreiber von 1,2 Milliarden Franken auf ihrer Auslandbeteiligung verkรผnden. Das bescherte dem Schweizer Telekomriesen erstmals seit fast zehn Jahren einen Quartalsverlust und drittelte den Jahresgewinn. Die Finanzkrise habe die Konsumenten verschreckt und die Bรถrsen einbrechen lassen, liess die Swisscom verlauten. Die hohe Staatsverschuldung und das schwache Wirtschaftswachstum hรคtten den Wert der grรถssten Auslandbeteiligung ihrer Geschichte um 35 Prozent reduziert. Und tatsรคchlich hatte ja der Mailรคnder Bรถrsenindex in der gleichen Zeit sogar 65 Prozent verloren, tatsรคchlich hatten auch Telecom Italia und Vodafone Italia Milliarden abschreiben mรผssen, tatsรคchlich waren es die explodierenden Zinssรคtze in Italien, die den Impairment-Test ausgelรถst hatten. Doch die gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen sind nur ein Teil der Wahrheit. Der andere, deutlich unangenehmere Teil: handfeste Managementfehler, strategisch wie operativ. Einen guten Teil davon hat Schloter zu verantworten. Seit der รœbernahme im Jahr 2007 amtet er als Verwaltungsratsprรคsident der Fastweb; von April bis November 2010 leitete er die Firma auch operativ. Heute beansprucht die Mailรคnder Tochter rund 20 Prozent seiner Arbeitszeit. ยซIch bin jede Woche physisch oder per Videokonferenz vor Ortยป, sagt er.

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Ein harter Markt
Das bewahrte Schloter nicht vor Fehlern. Der erste: Swisscom hat die Konkurrenz unterschรคtzt. In der Schweiz sind die Margen komfortabel und die Anzahl Mitbewerber gering. Der italienische Markt ist mit vier Mobilfunk- und Dutzenden von Festnetzanbietern deutlich weniger kuschelig. Das musste Schloter ausgerechnet bei einem langjรคhrigen Verbรผndeten feststellen: Mit Vodafone, der einst ein Viertel von Swisscom Mobile gehรถrte, spannte er auch in Italien zusammen. ยซWir hatten sogar geprรผft, ob wir nicht gemeinsam bei Fastweb einsteigenยป, sagt der Swisscom-Chef.
Der Plan zerschlug sich, aber Fastweb verkaufte die Mobilfunkabos der Englรคnder. Bis Ende 2007 der Fixnetzanbieter Tele2 Italia zum Verkauf stand. Die Swisscom machte zwar eine Kaufofferte, doch sie scheute das Risiko. Vodafone bot satte 40 Prozent mehr und bekam den Zuschlag. Das machte aus den Partnern Konkurrenten: Seither bietet Vodafone ihren Kunden mit grossem Erfolg eigene Fixnetzprodukte an, wรคhrend Fastweb Umsatzrรผckgรคnge verzeichnen muss. Die Folge: Vodafone zog im Markt bald an Fastweb vorbei. ยซDen Vorwurf muss ich mir machen: Da waren wir im Bieterprozess zu konservativ und haben damit die Tรผre offen stehen lassen fรผr Vodafoneยป, sagt Schloter.

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Den zweiten grossen Fehler muss man Schloter und seiner Mannschaft im Konsumentengeschรคft ankreiden. ยซFastweb gewinnt hier nicht genug Neukunden, gleichzeitig sinkt der Umsatz mit den bestehenden Kundenยป, erklรคrt Cris-toforo Morandini, Analyst beim Telekominstitut Osservatorio Banda Larga. 150 bis 200 Millionen Euro geben Vodafone, Wind und Telecom Italia jรคhrlich fรผrs Marketing aus, bei Fastweb sind es nur rund 30 Millionen.
Bei den Verkaufsstellen sieht es noch schlimmer aus: 5000 bis 7000 Points of Sale werfen die Konkurrenten in die Waagschale. Fastweb setzte viel zu lange auf Telemarketing und hat heute erst 15 eigene Filialen. Dabei ist ein hoher Werbe- und Distributionsdruck unerlรคsslich: Denn fรผr schnelles Internet zahlt der italienische Konsument nur ungern. Erst 50 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss, in den meisten Industrielรคndern liegt der Anteil bei รผber 80 Prozent. Gegenรผber den teuren Angeboten von Fastweb ist die Zurรผckhaltung noch grรถsser โ€“ es braucht sie schlicht nicht. ยซAnders als in der Schweiz ist Content, welcher Glasfasernetze erfordert, fรผr die italienischen Telcos noch kaum verfรผgbarยป, sagt Piero Galli, Partner und Telekomexperte bei Bain & Company. Irgendwann mag sich das รคndern. ยซAber bislang konnte die Infrastruktur von Fastweb ihr Potenzial noch nicht richtig ausspielenยป, so Galli.

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Im letzten Quartal war die Anzahl Fixnetzanschlรผsse in Italien sogar erstmals rรผcklรคufig; stattdessen boomen mobile Breitbanddienste. Doch diese kann Fastweb nicht bieten: Die Firma, und das ist ihr dritter grosser Fehler, besitzt kein eigenes Mobilfunknetz, tritt nur als Wiederverkรคufer mit wenig Gestaltungsmรถglichkeiten und tiefen Margen auf. Das Angebot wird nicht einmal zur Neukundengewinnung vermarktet: ยซWir haben momentan schlicht nicht die Schlagkraft auf der Mobilfunkseiteยป, sagt Schloter. Entsprechend winzig ist der Marktanteil. Dabei ist der Swisscom die strategische Bedeutung des sogenannten Triple Play (Fixnetz, Internet und Mobilfunk) vom Heimmarkt her bestens bekannt.
Miserable Zahlungsmoral
Ein weiteres Problem haben die Schweizer Manager (neben Schloter sitzen Grosskundenchef Urs Schaeppi und CFO Ueli Dietiker im Fastweb-VR) schon 2007 erkannt: jenes der sรคumigen Kunden. Rund 30 Prozent der Abonnenten bezahlten ihre Rechnung nie, in manchen Dรถrfern waren es sogar 100 Prozent. Und trotzdem ging man das Problem erst 2010 effektiv an und implementierte die Prozesse und Tools der Swisscom dort โ€“ der vierte grosse Fehler. ยซDas hรคtte man frรผher und besser machen kรถnnenยป, kritisiert ein VR-Mitglied. Die Folge all dieser Managementfehler: Fastweb hat die Wachstumshoffnungen enttรคuscht und unter Schloter Marktanteile verloren. Bei der รœbernahme war die Firma der grรถsste Breitbandanbieter hinter dem Staatsbetrieb Telecom Italia. Heute liegt sie nur noch auf Platz vier.

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So erfolgreich Schloter mit der Swisscom im Heimmarkt auch ist: Das Italiendesaster wรคre Grund genug, ihn in die Wรผste zu schicken. Tatsรคchlich bot Schloter im Dezember seinen Rรผcktritt an. Doch der Verwaltungsrat hรคlt am 48-jรคhrigen Deutschen fest: ยซWir haben in ihm einen der besten, wenn nicht den besten CEO Europas in der Telekombrancheยป, sagt ein langjรคhriges VR-Mitglied. Die Treue hat viel damit zu tun, dass der VR das Italienabenteuer mitzuverantworten hat. Als das Gremium im Januar 2006 Schloter als Nachfolger des zurรผckgetretenen Jens Alder bestimmte, gab es ihm zwei klare Aufgaben mit auf den Weg. Zum einen, von Vodafone die 25-Prozent-Beteiligung an Swisscom Mobile zurรผckzukaufen โ€“ was Schloter noch im selben Jahr fรผr 4,25 Milliarden Franken erledigte. Zum anderen, eine Akquisition zu tรคtigen, die fรผr einige Jahre Wachstum versprach und mit der die Swisscom ihre seit Jahren enorme Eigenkapitalquote auf eine vernรผnftige Hรถhe reduzieren konnte. Aus politischen รœberlegungen durfte es jedoch kein Grundversorger sein โ€“ schliesslich hatte der Bundesrat die รœbernahmeplรคne fรผr die irische Eircom genau deshalb abgelehnt, was zu Alders Abgang fรผhrte. Und der Kauf musste in die vom Bundesrat vorgegebene Schuldenobergrenze von damals rund acht Milliarden Franken passen.

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Die Fastweb-Idee kam vom damaligen Strategiechef Daniel Ritz. Mobilfunkmann Schloter zรถgerte zunรคchst, einen Festnetzanbieter zu kaufen. Doch die Vorgaben des Strategiegremiums waren klar. ยซIch habe Schloter damals vor allem als Exekutions-Maschine des VR erlebtยป, sagt einer, der in jenen heissen Wochen dabei war โ€“ ยซer war sehr vorsichtig gegen innen und wollte nicht jene politischen Probleme provozieren, die seinem Vorgรคnger den Kopf gekostet hatten.ยป Zwar bekam der VR mit Ex-Coop-Chef Hansueli Loosli letztes Jahr einen neuen Prรคsidenten. Doch sechs der neun Verwaltungsrรคte von damals sind noch heute in Amt und Wรผrden. Dass sie Schloter damals so klare Vorgaben gemacht haben, schรผtzt ihn heute vor dem unmittelbaren Rausschmiss.
Misserfolge in Serie
Zudem weiss man im Gremium um die ruhmlose Ausland-Historie der Swisscom. Die Expansionen endeten regelmรคssig mit Verlust (siehe Nebenartikel ยซSechs blaue Augenยป) โ€“ auch weil man im Schnitt schon nach viereinhalb Jahren die Reissleine zog. ยซIn der Vergangenheit haben wir manchmal vielleicht ein bisschen zu frรผh zu hektisch reagiertยป, sagt ein VR-Mitglied, ยซdiesmal wird uns das nicht passieren.ยป
Stattdessen lautet die Vorgabe des VR an Schloter: Fastweb wieder auf die Beine bringen, Kosten senken, Kunden gewinnen, Wert genieren. ยซDas wird ein ordentliches Stรผck Arbeit fรผr das Managementteam in Italien, aber es ist umsetzbarยป, tรถnt es aus dem Gremium.

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Nicht zuletzt deshalb รผbernahm Schloter den Chefposten in Mailand, als Fastweb nach dem Steuerskandal unter behรถrdliche Beobachtung gestellt wurde. Dort verschaffte er sich Respekt durch seine zupackende Art und Beliebtheit durch seine Zugรคnglichkeit. Zwar spricht Schloter kein Italienisch. Doch dass der CEO sich nicht hinter seiner Sekretรคrin verschanzte und E-Mail-Anfragen auch aus den untersten Managementstufen persรถnlich beantwortete, war neu fรผr die Milanesi. Dass er das Mittagessen in der bescheidenen Haus-Cafeteria einnahm statt in den gediegenen Restaurants der Umgebung, beeindruckte ebenfalls.
Seine wichtigste Massnahme: Er initiierte eine Partnerschaft mit dem Pay-TV-Anbieter Sky, um die TV- und Breitbandangebote zu bรผndeln. So kam Fastweb auf einen Schlag zu 3000 zusรคtzlichen Verkaufsstellen. 71โ€‰000 neue Kunden โ€“ das sind viereinhalb Prozent โ€“ hat die Partnerschaft bereits gebracht. Auch fรผr 2012 ist man bei Swisscom optimistisch: Das Wachstum liege bereits deutlich รผber den Erwartungen. Diese Begeisterung kรถnnen nicht alle teilen: ยซWegen der wirtschaftlichen Situation kรผndigen viele Italiener derzeit ihr Pay-TVยป, sagt ein Mailรคnder Telekomexperte. ยซDas ist ein unglรผcklicher Moment, um ihnen zusรคtzlich auch noch einen teuren Breitbandanschluss verkaufen zu wollen.ยป

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Der Druck hรคlt an
Seinem Ruf als Zahlenmensch wurde Schloter auch in Mailand gerecht: Er stoppte den Verkauf subventionierter Hardware (TV, PC) und den Grosshandel von Leitungskapazitรคt, was beides kaum Marge brachte. Er verschรคrfte die Kreditwรผrdigkeitsprรผfung der Kunden und kรผrzte das Mahnverfahren, um die Anzahl schlechter Zahler von 30 auf heute 9 Prozent zu reduzieren. Er senkte die Kosten fรผr den Anschluss von Neukunden um 70 Prozent. Und er baute 150 Stellen ab.
Schloters Nachfolger als CEO, der 38-jรคhrige ehemalige Investment Banker Alberto Calcagno (er ist seit 2000 bei Fastweb), fรผhrt den Sparkurs fort: Bis 2015 sollen weitere 120 Millionen an Kosten herausgenommen werden, hauptsรคchlich bei den Zulieferern und der IT-Infrastruktur, aber auch durch schlankere Ablรคufe und Managementstrukturen. Geht alles gut, soll Fastweb ยซin ein paar Jahren einen schรถnen Gewinnbeitrag an die Swisscom abliefernยป. So zumindest stellt man es sich im VR vor.
Das Problem: Ein Befreiungsschlag sieht anders aus. Doch dafรผr fehlt das Geld. Die bundesrรคtliche Verschuldungsobergrenze lรคsst der Swisscom fรผr Firmenkรคufe derzeit einen Spielraum von 1,7 Milliarden Franken. Damit kauft man in Italien keinen Blumentopf. Stattdessen versuchte Schloter das Problem Fastweb andersherum zu lรถsen: durch einen Verkauf. ยซSchloter hat sich fast รผberall prรคsentiertยป, sagt ein Unternehmensberater, der in den Prozess involviert war. ยซAber derzeit zahlt niemand einen fairen Marktwert fรผr Fastweb.ยป

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Bleibt als letzte Option das Zusammengehen mit einem Konkurrenten. Auch hier gab es mehrmals Gesprรคche mit verschiedenen Seiten. Mit Sky standen sie letztes Jahr sogar kurz vor dem Abschluss. Doch als Sky-Eigentรผmer Rupert Murdoch wegen des Bespitzelungsskandals seiner Zeitung ยซNews of the Worldยป in England unter politisches Sperrfeuer geriet und um die Zukunft seines TV-Geschรคfts fรผrchten musste, รคnderten sich seine Prioritรคten, und er beorderte Schloters Verhandlungspartner Tom Mockridge in die Londoner Firmenzentrale zurรผck. ยซDie Option der Kapitalverflechtung war vom ersten Tag an offen und ist es nach wie vorยป, sagt Schloter. Doch der richtige Zeitpunkt fรผr einen Merger ist vorbei. ยซWarum sollen wir von einer mรถglichen Wertsteigerung etwas an jemand anders abgeben zu einem Zeitpunkt, wo wir den Tiefpunkt hoffentlich erreicht haben?ยป, fragt ein VR.
Kein Weg fรผhrt derzeit aus der strategischen Sackgasse. Und die Zukunft wird nicht leichter werden: Der italienische Telekommarkt ist rรผcklรคufig. Die bereits niedrigen Margen sinken weiter. Und der Platzhirsch Telecom Italia hat seine jahrelange Schwรคchephase รผberwunden: ยซTI hat wieder Tritt gefasst und ist nun deutlich kompetitiverยป, sagt Piero Galli. So rollt der ehemalige Staatsbetrieb inzwischen sein eigenes Glasfasernetz aus und setzt die Swisscom-Tochter damit weiter unter Druck.

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Im Fadenkreuz der Politik
Zwar ist Fastweb kein Fass ohne Boden: Die Firma arbeitet profitabel und zahlt ihre Investments ins Glasfasernetz selber. Doch entgegen allen Plรคnen hat sie noch keinen Rappen Gewinn nach Bern รผberwiesen, lediglich die โ€“ marktรผblichen โ€“ Zinsen fรผr ein Intercompany-Darlehen von zwei Dritteln des Kaufpreises รผber 6,9 Milliarden. Und mit dem Abschreiber ist genau das eingetreten, was die Swisscom um jeden Preis vermeiden wollte: Ihre Aktivitรคten beschรคftigen wieder die Politik. Die Kommission fรผr Verkehr und Fernmeldewesen des Stรคnderates (KVF) lud die Konzernspitze zu einem Hearing und verlangt fรผr ihre nรคchste Sitzung im Mรคrz einen ausfรผhrlichen Bericht รผber die Konsequenzen des Debakels fรผr kรผnftige Auslandengagements.
Auch der Verwaltungsrat wird die Entwicklung bei Fastweb genau verfolgen. Zusรคtzliche Kompetenz hat er sich schon geholt: An der Generalversammlung Anfang April soll Barbara Frei ins Gremium gewรคhlt werden. Die 41-Jรคhrige ist hauptberuflich Chefin von ABB Italia, ihr Bรผro in Mailand liegt nur eine Viertelstunde entfernt vom Fastweb-Hauptquartier.
Carsten Schloter steht nun unter verschรคrfter Beobachtung.
Mitarbeit: Alessandro Longo
รœber die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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