Guten Tag,
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist jetzt online. Die zweite Halbzeit der Internet-Revolution hat begonnen. Sie wird vieles verändern.
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«Solche Segnungen finden kaum je Eingang in einen UN-Entwicklungsbericht. Aber dem Glück der Menschheit geben sie einen Schub.»
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«In den Schwellenländern werden die Internet-Firmen etablierte Konzerne schneller zerstören, als dies in der reichen Welt der Fall war.»
Der Gesamtumsatz aller Internet-Unternehmen in den Schwellenländern (ohne China) beläuft sich auf etwa 100 Milliarden Dollar pro Jahr. Das ist ungefähr so viel wie Comcast schafft, Amerikas 31.grösste börsennotierte Firma. Oder etwas mehr als der Jahresumsatz von Nestlé.
Trotzdem wird der Einfluss dieser Konzerne aufs Business zunehmen, in zweierlei Hinsicht.
Die Hersteller von Bier, Shampoo oder anderen Konsumgütern dürften rasch feststellen, dass die Digitalisierung des Marketing aufstrebenden Marken hilft, schnell an Fahrt zu gewinnen. Banken werden gezwungen sein, sich schnell auf digitale Zahlungssysteme einzulassen, sonst gehen sie unter.
So gesehen steht eine gewaltige Summe auf dem Spiel – der Gesamtmarktwert der etablierten Unternehmen in den Schwellenländern ausserhalb Chinas beträgt 8 Billionen Dollar.
Wenn Sie dachten, dass der erste Teil der Internet-Revolution umwälzend war, dann warten Sie nur, bis Sie den zweiten Akt erleben.
Dieser Beitrag erschien am 8. Juni 2019 im «Economist» unter dem Titel: «You ain't seen nothing yet». Online unter: «The internet’s next act. The second half of humanity is joining the internet».
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