Das ist schmerzhaft: 82 Prozent der Finanzchefs (CFOs) relevanter Schweizer Firmen planen Massnahmen im Personalbereich, um die Folgen der
Frankenstärke aufzufangen. Das zeigt die vierteljährliche CFO-Umfrage der Beratungsfirma Deloitte. Fast die Hälfte erwägt dabei eine Reduktion der Mitarbeiterzahlen. 61 Prozent setzen auf einen Einstellungsstopp und 57 Prozent auf einen Lohnstopp.
«Die Schweizer Wirtschaft befindet sich in einer Anpassungsphase nach dem Frankenschock vom Januar», so Deloitte. «Unsicherheiten, insbesondere an der Währungsfront, prägen noch immer das Denken und die Handlungsweisen Schweizer CFOs.»
So hätten sich die Aussichten für die Schweizer Konjunktur nach Ansicht der CFOs seit dem starken Einbruch im Vorquartal zwar etwas aufgehellt, wie die «Sonntagszeitung» berichtet hatte. Doch mit 41 Prozent Pessimisten gegenüber 16 Prozent Optimisten, bleiben die Finanzchefs insgesamt ziemlich negativ, was die nächsten zwölf Monate betrifft.