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Mit Pret a Manger sichert sich JAB einen weiteren Player im weltweiten Kaffeemarkt – und kopiert damit strategisch gesehen Nestlé: Raus aus dem Detailhandel, rein in die Gastronomie.
David Torcasso
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Jacobs fusionierte 1982 mit der Schweizer Interfood, zu denen Tobler und Suchard gehörten. Schliesslich wurde Jacobs Suchard an Kraft verkauft. 2014 folgte die Zusammenlegung zu Jacobs Douwe Egberts. Das wiederum ist ein Joint Venture aus einer Tochtergesellschaft der Reimann-Holding sowie einem der grössten Lebensmittelhersteller der Welt, Mondelēz aus den USA. JAB hält 51 Prozent an JDE.
Die Reimanns, die ihr Geld ursprünglich mit Putzmitteln verdient haben, sind aktuell in atemberaubendem Tempo auf Einkaufstour. Ein Überblick:
Damit hat JAB in den vergangenen Jahren für über 30 Milliarden Dollar zahlreiche Gastro-Ketten wie Balzac, Espresso House, oder Einstein Bros Bagels zusammengekauft – und lässt Nestlé diesbezüglich eher blass aussehen. Denn in jedem dieser Läden mit Sandwich-Auslagen wird natürlich auch Kaffee serviert. Damit hat JAB einen direkten Zugang zum Kaffeekonsumenten. Schliesslich ist die Kaffee-Marge in angesagten Gastro-Lokalen hoch – und die jungen, urbanen Konsumenten sind in diesem Seeting konsumfreudiger als in einem Supermarkt.
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