Preisanpassungen
Nach dem überraschenden Ende des Euromindestkurses entschied sich das Unternehmen laut den Angaben, die Währungsverluste von 100 bis 150 Millionen Franken mehrheitlich selbst zu tragen, und nicht alles auf die Margen der Händler abzuwälzen. Wie Stern erklärte, strebt Patek Philippe langfristige Händlerbeziehungen an.
Patek Philippe passte die Zwischenhandelspreise umgehend an. So wurden diese in der Schweiz um 5 Prozent gesenkt, in Hongkong und Amerika jeweils um 7 Prozent. In der Euro-Zone hingegen erhöhte das Unternehmen die Preise um 7 Prozent.
Gemäss Stern bleibt das übergeordnete Ziel von Patek Philippe der Erhalt einer stabilen Marke. Angestrebt werde eine kontinuierliche Weiterentwicklung, damit die Marke nicht verstaube. Zugleich müsse man aber grundsätzlich an einem einmal eingeschlagenen Kurs festhalten.
Ausdruck für das Vertrauen in die Zukunft der Marke ist die Ankündigung
eines neuen Gebäudekomplexes. Der Bau am bestehenden Standort Plan-les-Ouates GE soll 450 Millionen Franken kosten und voraussichtlich 2019 fertiggestellt werden.