Nach langem Warten ist es nun endlich da: Die Swiss hat das erste neue Bombardier-Flugzeug in den Farben der Schweizer Airline in Zürich begrüsst.
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Das ist der neue Flieger der Swiss-Flotte: Die Maschine des kanadischen Herstellers Bombardier nähert sich am Mittwochabend dem Flughafen Zürich.RMSBei gutem Wetter konnten Aviatik-Fans den Anflug des neuen Jets verfolgen.RMSKurz nach 19.15 Uhr setzte die Maschine vom Typ CSeries CS 100 zum ersten Mal auf der Landepiste im Zürich auf.RMSTradition: Die Feuerwehr begrüsst den Neuling mit viel Wasser.RMSEtliche Schaulustige verfolgten die Premiere.RMS30 Flugzeuge liefert der kanadische Hersteller an die Swiss. Ab 2016 gehen sie auf der Kurz- und Mittelstrecke an den Start.RMSDie CS 100 verfügt über 125 Sitzplätze, die CS 300 der Swiss über 145 Sitzplätze. Die Flugzeuge der C-Serie haben eine Länge von 35 Metern und eine Spannweite von 35,1 Meter.RMSWas die C-Series ausmacht: Cockpit
Die Piloten verfügen über mehrere grosse LCD-Bildschirme im Cockpit, über die alle Flugdaten verfügbar sind. Die Steuerung des Fliegers findet über Side-Sticks statt.RMSWas die C-Series ausmacht: Flügel
Die C-Series wurde vom Hersteller komplett neu designt. Dabei wurde auf eine schlanke Form der Flügel geachtet (inklusive leichter Carbon-Bauweise), um den Kerosinverbrauch zu senken.RMSWas die C-Series ausmacht: Triebwerke
Zwei Triebwerke vom Typ Pratt & Whitney PW1500G bringen die Maschine in die Luft. Der Schub pro Triebwerk beträgt 10 560 kg. Die Höchstgeschwindigkeit des Fliegers gibt Swiss mit 871 km/h an, die Reichweite mit 5'460 km.RMSWas die C-Series ausmacht: Sitzreihen
Die Swiss wird in der Economy 105 Sitzplätze anbieten. Die Konfiguration pro Sitzreihe ist: drei Sitze auf der einen sowie zwei Sitze auf der anderen Seite des Mittelgangs. Die Business-Klasse verfügt über 16 Plätze.RMS
Mit einem grossen Bahnhof hat die Swiss am Donnerstag am Flughafen Zürich das erste neue Bombardier-Flugzeug in den Farben der Schweizer Airline begrüsst. Die Maschine gehört allerdings nicht der Swiss.
Sie ist ein Testflugzeug, das nach dem Besuch in Zürich am Freitagmorgen nach Kanada zurückfliegt. Die Swiss ist die erste Bestellerin der Bombardier CSeries und erwartet die Auslieferung der ersten Flugzeuge Mitte nächsten Jahres.
Die Testmaschine war am Vorabend unter den Augen zahlreicher Flugzeugfans in Zürich gelandet und wurde mit Wasserfontänen sowie einer speziellen Begrüssungszeremonie durch eine Swiss-Delegation in Empfang genommen.
Ein Viertel weniger Treibstoff
Am Donnerstag wurde die Maschine den Medien vorgestellt. Neben Swiss-Chef Harry Hohmeister war auch der Zürcher Regierungspräsident Ernst Stocker und Bombardier-Flugzeugchef Fred Cromer anwesend.
Hohmeister zeigte sich von dem neuen Flugzeug begeistert, das bis 2018 die bisherigen veralteten Avro-Flugzeuge der Swiss ersetzen soll. Es sei ein wundervoller Tag. Er sei glücklich, wie wenn er ein neues Auto bekomme, sagte der Swiss-Chef am Rande der Vorstellung im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda.
Die CSeries verbraucht rund einen Viertel weniger Treibstoff als die Avro-Jumbolinos. Zudem ist sie wesentlich leiser als die bisherigen Maschinen. Mit der Einflottung der CSeries schafft die Swiss zwischen 2016 und 2018 über 150 neue Stellen.
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30 Maschinen bestellt
Die Swiss hat insgesamt 30 CSeries-Maschinen bestellt. Davon werden 10 Flugzeuge vom Typ CS100 mit 125 Sitzen sowie 10 Maschinen vom grösseren Typ CS300 mit 145 Sitzen sein. Von welchem Typ die restlichen 10 Flugzeuge sein werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Swiss investiert fast 2 Milliarden Franken in die neuen Maschinen.
Der Weg zu der neuen CSeries war holprig. Bereits 2009 hatte die Swiss-Mutter Lufthansa-Gruppe die Bestellung von 30 CSeries-Flugzeugen für die Schweizer Airline unterzeichnet. Es kam bei Bombardier allerdings zu zahlreichen Verzögerungen. Ursprünglich hätte die Swiss die CSeries bereits 2014 in Betrieb nehmen wollen.