Bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) bleibt Rudolf Dellenbach voraussichtlich bis Mitte 2016 Direktionspräsident. Dies gab der Bankrat am Montag bekannt, nachdem der designierte neue AKB-Chef Waespi wegen Aktienkurs-Manipulationen ein Berufsverbot erhalten hatte.
Dellenbach, der die AKB seit April 2006 leitet, schiebe seinen geplanten Rücktritt auf und bleibe so lange im Amt, bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden und eingearbeitet sei, hiess es. Damit werde ein Führungsvakuum verhindert.
Nachfolgersuche ab Juni 2015
Die Suche nach einem Nachfolger will der Bankrat nach Abschluss der Revision des AKB-Gesetzes im Juni 2015 wieder aufnehmen. Denn die Revision beinhaltet unter anderem die Deckelung der Entschädigung für den AKB-Chef. Dieser soll gemäss der Vorlage höchstens doppelt so viel verdienen wie ein Regierungsrat. Ein Mitglied der Regierung erhält pro Jahr knapp 300'000 Franken.